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Do, Mai

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Freiburger Münster wird mit LED angestrahlt

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Video: Hess AG 

Seit kurzem erstrahlt das Freiburger Münster in neuem Licht. Erstmals wird hier LED-Beleuchtungstechnologie zur Inszenierung gotischer Münsterarchitektur in Deutschland eingesetzt. Ermöglicht wurde die LED-Anstrahlung durch den 2010 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Bundeswettbewerb »Kommunen in neuem Licht«. Freiburg ist eine von zehn Gewinnerkommunen des mit jeweils 2 Millionen Euro dotierten Wettbewerbs. Das von der Stadt eingereichte Konzept für die erstmalige Beleuchtung des mittelalterlichen Münsters mit speziellen LED-Bodeneinbau- und Aufbaustrahlern abgeleitet aus der Architekturlichtserie der Hess AG entsprach den Erwartungen der Jury an ein Leuchtturmprojekt, das den Einsatz der LED-Technik in Deutschland vorantreibt.  Freiburg verfolgt als Green City seit Jahren eine ehrgeizige Umweltpolitik. Die wiederaufgebaute Altstadt lockt mit ihrem mittelalterlichen Flair jährlich über 12 Millionen Tagestouristen an.

Die Vorgabe an den Lichtplaner Walter Bamberger lautete, ein Beleuchtungskonzept für das Münster zu entwickeln, das den typischen Charakter der Altstadt unterstreichen würde. Bamberger begreift den Münsterplatz »als einen der wenigen Plätze in Deutschland, wo man die Dunkelheit noch spüren darf«. Deshalb entschied er sich für den Einsatz sehr warmweißer LEDs und eine niedrige Leuchtdichte. Laut Bamberger soll das Münster auf die Bürger wie ein Stück herübergerettetes Mittelalter wirken. In Zusammenarbeit mit Lehner WerkMetall als Kooperationspartner der Hess Gruppe wurden die Reflektorensysteme auf Grundlage von Computersimulationen modifiziert, teilweise zusätzliche Diffusoren und Lichtfallen eingesetzt sowie spezielle Kühlelemente, Betriebsgeräte und Netzteile verbaut.

In mehreren Beleuchtungsproben vor Ort wurde die Wirkung der Strahlersysteme getestet, sofern erforderlich wurden diese im Lichtlabor Lehner nachbearbeitet und anschließend im Labor des Ingenieurbüros Bamberger in Pfünz bei Eichstätt überprüft. Da sich Fassadentexturen, Lichtfarbe und die räumliche Wirkung im Labor kaum simulieren lassen, ist die Bemusterung »unverzichtbar, um das Ergebnis zu optimieren«.


Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Foto: Bundesverband Gebäudegrün

Fachliteratur

Eine außergewöhnliche Dachkonstruktion wurde für das Estadio Santiago Bernabéu geplant, die in maßgeschneiderter Präzisionsarbeit von der Koblenzer Firma Kalzip realisiert wurde. Foto: shutterstock / DIEZ DE FIGUEROA

Fassade

Die Gebäudehülle als Minikraftwerk: Beim Drees & Sommer-Neubau OWP 12 wurden auf knapp 700 Quadratmetern Fassadenfläche bauwerkintegrierte PV-Elemente umgesetzt. Foto: Jürgen Pollak

Fassade

Foto: Franz Kimmel

Dach

Andrea Gebhard ist Präsidentin der Bundesarchitektenkammer, Partnerin im Büro mahl·gebhard·konzepte und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes. Foto: Laurence Chaperon

Premium-Advertorial

Von beiden Seiten nutzbar: Das HELIOS beta System. Bildquelle: T.Werk GmbH

Gebäudetechnik

Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

Projekte (d)

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