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Jan

Smart im Münsterland

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

 

Auf einem schwierigen Grundstück inmitten dichter Nachbarschaftsbebauung gelang es, den beauftragten Neubau eines Einfamilienhauses ins beste Licht zu rücken. Was dort im übertragenen Sinn gelang, glückte in den Innenräumen buchstäblich mit einer Kombination von hohen Tageslichteinträgen und dezent in die Architektur integrierten Leuchten.

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Vision-Wandleuchten schmeicheln dem hochwertigen Ziegel, mit dem die Fassaden der Garage und des Wohnhauses gestaltet sind. Die Anpflanzungen werden von Bodeneinbauleuchten illuminiert (Logic 40 R Moon), deren LED-Arrays intensive Up-Light-Effekte erzeugen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light


Von drei Seiten von Nachbarschaftsbebauung und einer Erschließungsstraße umgeben, stellte das Handtuch-Grundstück im Münsterland die Architektin vor eine anspruchsvolle Bauaufgabe. Zugunsten eines freien Blicks in einen größtmöglich zusammenhängenden Außenraum positionierte Anja Engelshove den geradlinigen zweigeschossigen Neubau in Süd-West-Ausrichtung nahe der hinteren Grundstücksgrenze im Norden, die nur von einer Spielfläche von dem Eigenheim getrennt wurde. Im Süden, wo sich die dichte Nachbarschaftsbebauung auflöst, schließt das Grundstück mit einer Toranlage und einer zur Straße abschirmenden quer gelegenen Doppelgarage, ab. Zwischen diesem Erschließungsbereich und dem Wohnhaus gibt es ausreichend großen Freiraum für Pool und Gartennutzung.

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Eine Treppenstufe unterhalb des Küchen-Niveaus fließen der tageslichtdurchflutete Wohn- und Essbereich ineinander über. Für zusätzliches Licht sorgen dezente Diro-Downlights und Spy Trimless-Strahler. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Tageslichtdurchflutetes Entrée

Die Erschließung des Wohngebäudes mit seinen streng linear angeordneten, ineinander fließenden Räumen erfolgt über die Ostfassade, die mit einem gläsern eingerahmten Eingangsportal sowie einem darüber liegenden großzügigen Fensterband geöffnet wurde. Im Split Level neben der Türanlage beginnt eine weitere vertikale gläserne Fassadenöffnung, die ihren Abschluss im Obergeschoss findet und den zweigeschossigen Luftraum im Entrée des Einfamilienhauses erhellt. Dieser Luftraum wurde eigens für die in das Obergeschoss führende Treppenanlage ausgebildet.

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Vision-Wandleuchten akzentuieren die verklinkerte Fassade und spielen mit dem herauskragenden Dach über dem Eingangsportal. Die Grundbeleuchtung erfolgt über Carree X LED-Deckenstrahler. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Filigran integriertes Kunstlicht

Das somit über den Tag von natürlichem Licht durchflutete Entrée wird am Abend von minimalisierten Linear-Modulen erhellt, die sich dezent in einem filigranen deckenbündig integrierten Splitline M 20 Profil von Delta Light verbergen. Auf dem mit groß dimensionierten Natursteinfliesen belegten Boden erzeugen die kleinen perfekt entblendeten Dot.Com-Module mit Clustern aus vier LED schöne und geradezu magisch wirkende Reflexionen.

Neben den Modulen für die Grundbeleuchtung nimmt das Deckenprofil zusätzlich Midispy-Strahler auf. Sie akzentuieren eine großes Wandbild, das den Eingangsbereich schmückt.

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Im Entrée nimmt das schlanke deckenbündig integrierte Splitline M 20-Profil von Delta Light zwei Leuchtentypen auf. Auf dem mit groß dimensionierten Natursteinfliesen belegten Boden erzeugen die kleinen perfekt entblendeten Dot.Com-Module mit Clustern aus vier LED schöne und geradezu magisch wirkende Reflexionen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light


Gegenüber des Haupteingangs gelangt man in die ca. 30 qm große Küche, deren durchgängige Glasfassade im Westen für viel Tageslicht und freien Blick in den Außenraum sorgt. Die Grundbeleuchtung übernehmen deckenbündig montierte, rahmenlose Diro-Einbaustrahler. Auch bei dieser Leuchte befindet sich die Lichtquelle so tief im Gehäuse, dass nur die Lichtreflexionen sichtbar sind. Die zentrale Arbeits- und Essplatzinsel wird von dekorativen Pendelleuchten erhellt und gestalterisch akzentuiert.

Topografische Anpassung des Innenraums

In dem komplett offenen Grundriss schließen sich der Esszimmer- und der Wohnraumbereich, die sich an das leicht nach Süden abfallende Außengelände anlehnen und somit eine Treppenstufe unterhalb des Höhenniveaus der Küche liegen, an. Als kleiner Nebeneffekt gewinnt dieser Bereich an Raumhöhe. Ein durchgängiger Parkettboden verweist visuell auf die Zusammengehörigkeit dieser beiden Raumzonen, die mittels eines Gaskamins eine minimale Abschirmung erfahren.

delta light architekturlicht 06 9907Zwei Midispy-Strahler akzentuieren das große Wandbild. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light


Zum Süden hin öffnen sich die Fassaden des Wohn- und Essbereichs mit raumhohen gläsernen Schiebeanlagen. Diese bieten Sichbezug auf die überdachte Terrasse, in den Garten und auf den Pool und gewähren unmittelbar Zutritt in den Außenbereich. Wie in der Küche sorgen auch hier dezente Diro-Downlights für eine anheimelnde Grundbeleuchtung, während Vision Wandleuchten mittels Wand- und Deckenreflexionen dekorative Akzente setzen.

Beleuchtung als Teil des Smarthome-Konzepts

Das Obergeschoss nimmt ein geräumiges Elternbad und -schlafzimmer mit integrierter Ankleide auf, die zum Süden hin mit raumhohen Glasfassaden und einer direkt begehbaren, am Abend von Stip Wandleuchten illuminierten Dachterrasse abschließen. Dem Elternbereich folgen in Nord-West-Ausrichtung zwei Kinderzimmer mit eigenem Bad. In den Schlafräumen übernehmen runde Deep Ringo Downlights mit wiederum tief versenkten LED-Lichtquellen die Grundbeleuchtung. Mit ihren weißen, komplett schattenfreien pyramidenförmigen Reflektoren sorgen sie für ein schönes klares Deckenbild.

Mittels KNX sind die dimmbaren LED-Leuchten von Delta Light in das Smarthome-Konzept des energieeffizienten Einfamilienhauses (Kfw-40-Plus-Standard) eingebunden, zu dessen innovativem Energiemanagementkonzept auch die Speicherung selbst erzeugter überschüssiger Energie gehört.

Bauherr: Anonym
Architekt: Engelshove Bau-GmbH, 48485 Neuenkirchen
Leuchten: Delta Light GmbH, www.deltalight.de


Visualisierung des Neubaus des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann. Foto: Fritsch + Tschaidse Architekten

Dach

Luftbild des Bettenhauses der Waldkliniken Eisenberg. Bildquelle: HG Esch

Gebäudetechnik

Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

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