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Licht im Klinikbau

Vom innovativen Konzept zum Pitch: Zehn Teams aus Studierenden des Studiengangs Innenarchitektur der TH OWL durften ihre Arbeiten zur Lichtgestaltung im Universitätsklinikum Münster einer interdisziplinären Jury präsentieren. Foto: Universitätsklinikum Münster

Wie viel Orientierung kann Beleuchtung leisten? Studierende der Innenarchitektur an der TH OWL haben am Universitätsklinikum Münster untersucht, wie Licht klinische Räume funktional klärt und atmosphärisch entlastet.

Im Projekt „Neues Licht fürs UKM“ entwickelten rund 140 Studierende im Wintersemester 2025/2026 Raum- und Lichtkonzepte für sensible Bereiche des Universitätsklinikums Münster. Im Fokus standen Eingangs- und Erschließungszonen sowie die orthopädische Abteilung im Westturm.

Die Arbeiten entstanden an der Detmolder Schule für Gestaltung im Modul „Grundlagen der Lichtgestaltung II“ unter Leitung von Professorin Mary-Anne Kyriakou, Vertretungsprofessor Sascha Homburg und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Valerie Meyer. Ausgangspunkt waren Raumsituationen mit besonderen Anforderungen, darunter auch fensterlose Bereiche. Die Entwürfe verbanden Fragen der Wegeführung, Aufenthaltsqualität und funktionalen Beleuchtung.

Zehn ausgewählte Konzepte wurden direkt im UKM präsentiert und dort auch Mitarbeitenden und Besuchenden zugänglich gemacht. Die Jury war interdisziplinär besetzt, unter anderem mit Vertreterinnen und Vertretern aus Klinikum, Architektur, Infrastrukturmanagement und Unternehmenskommunikation. Beteiligt waren neben den Lehrenden Dr. Christoph Hoppenheit, Dr. Vincent Hofbauer, Bettina Hufe, Andreas Benesch, Alexander Tanner und Marco Beckmann.

Bettina Hufe, Geschäftsführerin der UKM Infrastruktur Management GmbH, verwies darauf, dass unterschiedliche Krankenhausbereiche differenzierte Lichtlösungen verlangten: konzentrierende Beleuchtung für Untersuchungsräume, ruhigere Lichtstimmungen für Wartebereiche. Mary-Anne Kyriakou ordnete das Format als praxisnahen Zugang zur Lichtplanung im Gesundheitsbau ein, weil Analyse, Entwurf und fachliche Präsentation in einem realen klinischen Umfeld zusammengeführt wurden.

Für die Studierenden wurde das Projekt damit mehr als eine Entwurfsübung. Es machte sichtbar, wie eng Lichtgestaltung, Raumorganisation und institutionelle Entscheidungsprozesse im Gesundheitsbau miteinander verbunden sind.


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