Architektonisch gesehen ist die Einrichtung nicht nur eine optische Frage, sondern insbesondere auch ein Thema des Wohnkomforts. Der Stil muss passen, gleichzeitig sollte das Möbelstück aber auch den notwendigen Nutzen bringen. Moderne Architekten arbeiten gern mit Multifunktionsmobiliar und achten darauf, einen fixen Nutzen ins System zu bringen. Möbel sollten modern, elegant, funktional, praktisch und stabil sein.
Wie bringt man Stauraum und Nutzen zusammen?
Die Verbindung von Volumen und Ästhetik gelingt am besten durch Möbel mit geringer Bauhöhe. Hersteller wie Ackermann setzen beispielsweise auf stilvolle Lowboards für Wohnzimmer oder Kinobereich und sind hierfür das ideale Beispiel, da sie als flache Basis für Technik und Dekoration dienen.
Sie bieten im Inneren viel Platz für Kabel oder Unterlagen, ohne die Sichtachsen im Raum zu unterbrechen. Durch ihre horizontale Ausrichtung lassen sie Zimmer optisch länger und großzügiger wirken. Ein geschlossener Korpus verbirgt dabei das tägliche Chaos vor neugierigen Blicken.
Zusätzlich gewinnen modulare Regalsysteme an Bedeutung, die sich flexibel an die Wandmaße anpassen lassen. Solche Elemente nutzen die vertikale Fläche optimal aus, ohne den Bodenbereich zuzustellen.
Werden Türen oder Klappen integriert, verschwinden Kleinteile komplett aus dem Sichtfeld. Falls möglich, lassen sich bei Neubauten auch Schrankeinbauten realisieren, um mehr Platz zu schaffen.
Quelle: Kunde
Welcher Stil passt zu meinem Wohnzimmer?
Über den richtigen Stil der Einrichtung entscheiden Grundfläche und Lichteinfall. Große Fensterfronten vertragen wuchtigere Massivholzmöbel, während kleine Räume eher von filigranen Metallgestellen profitieren.
Der skandinavische Minimalismus bleibt eine sichere Wahl für alle, die eine freundliche Atmosphäre schätzen. Hier stehen klare Kanten und natürliche Materialien im Zentrum der Gestaltung. Wer es hingegen etwas markanter mag, setzt auf den industriellen Look mit groben Oberflächen.
Ein harmonisches Gesamtbild entsteht erst durch die konsequente Entscheidung für eine Stilrichtung. Stilbrüche können zwar spannend wirken, erfordern aber architektonisches Fingerspitzengefühl.
Es macht Sinn, ein dominantes Leitmotiv zu wählen und dieses durch das gesamte Mobiliar hindurchzuziehen. So wirkt die Einrichtung nicht wie eine bloße Sammlung von Gegenständen, sondern wie ein Gesamtwerk.
Welche Farben wirken zeitlos?
Da Farbtrends immer wieder abwechseln, setzen Architekten auf neutrale Grundtöne. Trends werden dann mit einzelnen Elementen der Dekoration eingebracht, beispielsweise durch farbenfrohe Kissen oder Rollläden.
Basis-Farbtöne lassen sich mühelos mit verschiedenen Holzarten kombinieren und wirken niemals aufdringlich. Ein dunkles Grau verleiht großen Flächen Tiefe und strahlt eine angenehme Ruhe aus. Helle Cremetöne hingegen reflektieren das Licht und weiten optisch auch schmale Grundrisse.
Besonders edel wirkt die Kombination aus matten Oberflächen und dezenten Kontrasten. Wer auf zeitlose Farben setzt, läuft nicht Gefahr, sich nach kurzer Zeit an einer Trendfarbe sattzusehen.
Akzente lassen sich viel einfacher über Textilien oder Kunstwerke setzen, die bei Bedarf schnell ausgetauscht sind. Die Basis der Möblierung sollte jedoch in einer Farbfamilie bleiben, die Beständigkeit ausstrahlt.
Was sorgt für Eleganz im Wohnzimmer?
Der Preis ist weniger relevant als die Qualität der verwendeten Materialien. Es kommt aufs Detail an, ob ein Möbelstück wertig wirkt. Gut verarbeitete Kanten, ordentliche Beschläge und natürliche Maserungen sind sehr gefragt.
Wenn Türen lautlos schließen und die Oberfläche matt und schlicht wirkt, zeigt sich das Ambiente entspannt. Lichtquellen können den letzten Schliff im Raum schaffen, vor allem indirekt sind sie sehr gefragt.