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Mo, Apr

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Innovative Sitzmöglichkeiten für Innen- und Außenbereiche

Zu funktionierendem Wohnraum gehören Sitzplätze. Aus architektonischer Sicht müssen sie sich harmonisch ins Gesamtbild eingliedern, dabei aber auch Komfort und ausreichend Platz für die Bedürfnisse der Hausbewohner bieten. „Form follows Function“ lautet das Motto der Stunde, dem die moderne Architektur aktuell untersteht. Die Einrichtung der Komfortzone funktioniert aber auch mit beiden Aspekten.

Wie kombiniert man Komfort und Stil?

Die Herausforderung bei der Gestaltung hochwertiger Sitzbereiche liegt darin, die optische Strenge architektonischer Entwürfe nicht durch wuchtige Polstermöbel zu brechen. Hersteller wie Möbel-Eins ermöglichen eine stilvolle Einrichtung mit Sitzbänken, bei der zeitlose Stile und Platzoptimierung im Einklang funktionieren. Es geht nicht um schiere Masse, sondern um moderne filigrane Konstruktionen aus hochwertigen Materialien. Trends sind oft kurzlebig, für Langlebigkeit sorgen hingegen moderne Klassiker, die auch in fünf Jahren noch ihre Daseinsberechtigung haben.

Ein entscheidender Faktor ist die Proportion. Ein Sessel oder eine Bank wirkt dann komfortabel und stilvoll zugleich, wenn sie die Linienführung des Raumes aufnimmt, statt sie zu dominieren. Außerdem sollte sie sich an den Einrichtungsstil anpassen. Im modernen Minimalismus darf es etwas weniger sein, im pompös eingerichteten Raum etwas mehr. Architekten setzen vermehrt auf maßgeschneiderte Lösungen, die bündig mit Wandelementen abschließen oder als freistehende Inseln im Raum fungieren. So wird der Sitzplatz zum architektonischen Statement, ohne seine primäre Aufgabe – das entspannte Verweilen – einzubüßen.

Die Anzahl der Hausbewohner ist dabei ebenso zu berücksichtigen, wie mögliche Gäste. Wer Besuch bekommt, möchte nicht erst Klappstühle aus dem Keller holen müssen, sondern einen ästhetischen und ansprechenden Sitzplatz anbieten können.

Wie integriert man Sitzbänke in Innen- oder Außenbereiche?

Sitzbänke erleben derzeit eine Renaissance, da sie eine klare, horizontale Gliederung ermöglichen. Im Innenbereich lassen sie sich hervorragend als raumtrennende Elemente nutzen oder unter großzügigen Fensterfronten platzieren.

Eine fest installierte Fensterbank, die tief genug für Polsterauflagen ist, schafft einen fließenden Übergang zwischen Interieur und der Außenwelt. Dies erweitert den gefühlten Wohnraum, ohne zusätzliche Stellfläche zu beanspruchen.

Im Außenbereich ist die nahtlose Integration noch entscheidender. Hier bieten sich gemauerte oder betonierte Bänke an, die direkt aus der Terrassenkonstruktion oder einer Stützmauer hervorzugehen scheinen.

Durch die Verwendung von Holzauflagen, beispielsweise aus langlebigem Teak oder Thermoesche, wird die Kühle des Steins gebrochen. Wenn Sie diese Bänke zusätzlich mit einer dezenten LED-Unterbeleuchtung versehen, schweben die Elemente optisch über dem Boden und erzeugen in den Abendstunden eine beeindruckende Tiefenwirkung in der Gartenarchitektur.

Welche Trends gibt es bei modernen Sitzgelegenheiten?

Ein beliebter Trend ist die Auflösung der Grenze zwischen Drinnen und Draußen, das sogenannte In-Out-Living. Sitzmöbel werden heute so konzipiert, dass sie optisch wie klassische Wohnzimmermöbel aussehen, technisch aber wetterfest sind.

Als eines der beliebtesten Materialien erweist sich einmal mehr Massivholz. Es hat den Vorteil der Langlebigkeit und bietet gleichzeitig zeitlose Eleganz mit Komfort. Ausgestattet mit Polsterungen wird der Bequemlichkeit genüge getan. Polster lassen sich entweder separat kaufen und integrieren, sind bei manchen Sitzmöbeln aber auch fest verbunden.

Hier kommt es auf den Einsatzbereich an. Im Flur, nahe der Garderobe, ist eine Sitzbank mit pflegeleichter Lederpolsterung und ohne Rückenlehne passend. Soll die Bank im Schlafzimmer zum Fußende platziert werden, haben sich robuste Stoffe wie Cord wieder in den Mittelpunkt gebracht.

Geht es um den Außenbereich, ist gepflegtes Massivholz mit separater Polsterung im Trend. Wenn sich die Polster nach drinnen bringen lassen, halten sie länger und der Nutzer muss auf Komfort trotzdem nicht verzichten.


Startschuss für die molekulare Biologie: Einer der Entwürfe, der bereits aus dem Architekturwettbewerb als Sieger hervorgegangen ist, wird nun zu einer baureifen Planung weiterentwickelt. Urheber: Fritsch + Tschaidse Architekten

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