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Apr

Abtrennung der Laborflächen durch Nurglaskonstruktion

Innenliegendes Labor mit Ganzglastür fecotür G10. Fotograf: Jens Kirchner

 

Im Wissenschaftspark Adlershof WISTA in Berlin hat die Hochtief LLBB GmbH den neuen zentralen Hauptstandort des Landeslabors Berlin-Brandenburg (LLBB) im Auftrag des Landes Berlin errichtet. Der viergeschossige Neubau weist rund 22.800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf und beherbergt moderne Labore unterschiedlicher Sicherheitsstufen. Zur Abtrennung der Laborflächen von den Dokumentationsbereichen kommt die Nurglaskonstruktion fecoplan der Karlsruher feco-feederle zum Einsatz.

Geplant haben den Laborneubau Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner. Insgesamt werden 380 Mitarbeiter in dem Institut für Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Umwelt arbeiten. Der kompakte Baukörper, der mit zwei Rücksprüngen auf den gekrümmten Straßenverlauf reagiert, erhält eine zentrale Erschließung. Die Rücksprünge gliedern die straßenbegleitende Fassade und machen die Laborzonen ablesbar. Ein Innenhof ermöglicht die Belichtung der zwei, entsprechend dem Grundstücksverlauf, unterschiedlich langen Laborbereiche.

Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner
Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner


Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung organisiert die klar strukturierten Labormodule spiegelbildlich entlang eines Mittelflurs, wobei die Dokumentationszonen jeweils an der Fassade angeordnet sind. Zu den Laborflächen sind die Dokumentationsbereiche mit der Nurglaskonstruktion fecoplan des Systemtrennwandanbieters feco-feederle raumhoch verglast. Auch die Installationszone ist verglast. Durch die maximale Transparenz der ständerlosen Glas-Systemwand aus 12 mm Einscheibensicherheitsglas entfaltet das Tageslicht bis tief in den Laborbereich seine positive Wirkung. Dieser Außenraumbezug schafft ein attraktives, helles und freundliches Arbeitsklima. Die Türen zur Dokumentationszone sind als bodengeführte Glas-Schiebetüren ausgeführt. Innenliegende Sonderlaborräume sind mit Ganzglas-Drehflügeltüren ausgestattet.

Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner
Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner


 

Mit der Schlüsselübergabe am 22. Februar 2019 wurde das Gebäude dem Land Berlin als Mieter fristgerecht übergeben. Damit wird das LLBB am neuen Dienstsitz drei seiner insgesamt sechs Standorte zusammenführen.

Bauherr: Hochtief LLBB GmbH
Auftraggeber: Land Berlin
Planung: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, www.ksg-architekten.info
Laborplanung:
dr. heinekamp Labor- und Institutsplanung, https://heinekamp.com
Systemtrennwände:
feco Systeme GmbH, www.feco.de
Planung, Lieferung und Montage der Systemtrennwände:
feco-feederle GmbH, www.feco-feederle.de

Fotograf: Jens Kirchner Architekturfotografie, www.jens-kirchner.com


Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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Deutsche Großstädte kommen mit dem Wohnungsbau kaum hinterher. Bauen mit vorgefertigten Elementen kann, wie hier in Berlin, Abhilfe schaffen. Foto: eyetronic – stock.adobe.com

Fachzeitschriften

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