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Nov

Abtrennung der Laborflächen durch Nurglaskonstruktion

Innenliegendes Labor mit Ganzglastür fecotür G10. Fotograf: Jens Kirchner

 

Im Wissenschaftspark Adlershof WISTA in Berlin hat die Hochtief LLBB GmbH den neuen zentralen Hauptstandort des Landeslabors Berlin-Brandenburg (LLBB) im Auftrag des Landes Berlin errichtet. Der viergeschossige Neubau weist rund 22.800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf und beherbergt moderne Labore unterschiedlicher Sicherheitsstufen. Zur Abtrennung der Laborflächen von den Dokumentationsbereichen kommt die Nurglaskonstruktion fecoplan der Karlsruher feco-feederle zum Einsatz.

Geplant haben den Laborneubau Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner. Insgesamt werden 380 Mitarbeiter in dem Institut für Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Umwelt arbeiten. Der kompakte Baukörper, der mit zwei Rücksprüngen auf den gekrümmten Straßenverlauf reagiert, erhält eine zentrale Erschließung. Die Rücksprünge gliedern die straßenbegleitende Fassade und machen die Laborzonen ablesbar. Ein Innenhof ermöglicht die Belichtung der zwei, entsprechend dem Grundstücksverlauf, unterschiedlich langen Laborbereiche.

Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner
Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner


Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung organisiert die klar strukturierten Labormodule spiegelbildlich entlang eines Mittelflurs, wobei die Dokumentationszonen jeweils an der Fassade angeordnet sind. Zu den Laborflächen sind die Dokumentationsbereiche mit der Nurglaskonstruktion fecoplan des Systemtrennwandanbieters feco-feederle raumhoch verglast. Auch die Installationszone ist verglast. Durch die maximale Transparenz der ständerlosen Glas-Systemwand aus 12 mm Einscheibensicherheitsglas entfaltet das Tageslicht bis tief in den Laborbereich seine positive Wirkung. Dieser Außenraumbezug schafft ein attraktives, helles und freundliches Arbeitsklima. Die Türen zur Dokumentationszone sind als bodengeführte Glas-Schiebetüren ausgeführt. Innenliegende Sonderlaborräume sind mit Ganzglas-Drehflügeltüren ausgestattet.

Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner
Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner


 

Mit der Schlüsselübergabe am 22. Februar 2019 wurde das Gebäude dem Land Berlin als Mieter fristgerecht übergeben. Damit wird das LLBB am neuen Dienstsitz drei seiner insgesamt sechs Standorte zusammenführen.

Bauherr: Hochtief LLBB GmbH
Auftraggeber: Land Berlin
Planung: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, www.ksg-architekten.info
Laborplanung:
dr. heinekamp Labor- und Institutsplanung, https://heinekamp.com
Systemtrennwände:
feco Systeme GmbH, www.feco.de
Planung, Lieferung und Montage der Systemtrennwände:
feco-feederle GmbH, www.feco-feederle.de

Fotograf: Jens Kirchner Architekturfotografie, www.jens-kirchner.com


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Projekte (d)

Im C2C Lab wird eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck an konkreten Beispielen wie dem System 2000 eco von Strähle erlebbar. Foto: Cradle to Cradle e.V.

Innenausbau

Dank des standardisierten, sich wiederholenden Montageprozesses waren die Öffnungen bereits nach zehn Arbeitstagen komplett geschlossen, sodass mit den Innenarbeiten begonnen werden konnte. Parallel dazu wurden die Lichtbänder bauseitig umlaufend gedämmt und zum Schluss Eindeckrahmen und Abdeckbleche montiert. Diese garantieren eine dauerhaft zuverlässige Wind- und Regendichtheit. Fotos: Velux

Dach

Fotograf: Przemysław Niecki Pion Studio

Einrichtung

EPS-Flachdach-Dämmplatte und integrierter Leckageortungsfunktion

Wärmedämmung

Quelle: ClipDealer

Planung

LÄRCHE Breitdiele von mafi. Foto: Maurizio Marcato / mafi

Innenausbau

Neugestalteter Parkplatz vor dem Buerotrakt Foto: Dietmar Strauss

Projekte (d)

Das breite Produktportfolio von Kusch+Co ermöglicht eine durchgängige und stimmige Möblierung im Campus Charité Mitte, Bettenhaus. Der warme Holzton Esche Cognac findet sich in den unterschiedlichsten Räumen und Einrichtungssegmenten wieder. Foto: Kusch+Co, Anke Müllerklein

Einrichtung

Bild links: Boris Savelev, Zwei Schatten, Moskau, 1990, UltraStable Pigmentdruck auf Polyester, Blatt: 41,7 x 60 cm. Bild rechts: Ulrich Wüst, Berlin. Betriebspoliklinik EAW, Mai '85, 1985, aus der Serie: Notizen, 1984-1986, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, Blatt: 20 x 13,5 cm

Termine

Innenliegendes Labor mit Ganzglastür fecotür G10. Fotograf: Jens Kirchner

Innenausbau

Airport Seating ist eine der Kernkompetenzen von Kusch+Co. An Design, Qualität und Langzeitnutzen werden hier besondere Anforderungen seitens der Airportbetreiber gestellt. Passanten genießen im Wartebereich des Terminal 2 des Frankfurt Airport nun eine gewisse Privatsphäre und viel Komfort – dank der neuen Bestuhlung von Kusch+Co. Zum Einsatz kommt das Wartebanksystem 8000 (Design: Studio F. A. Porsche). Foto: Kusch+Co

Einrichtung

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