19
Feb

Abtrennung der Laborflächen durch Nurglaskonstruktion

Innenliegendes Labor mit Ganzglastür fecotür G10. Fotograf: Jens Kirchner

 

Im Wissenschaftspark Adlershof WISTA in Berlin hat die Hochtief LLBB GmbH den neuen zentralen Hauptstandort des Landeslabors Berlin-Brandenburg (LLBB) im Auftrag des Landes Berlin errichtet. Der viergeschossige Neubau weist rund 22.800 Quadratmeter Bruttogeschossfläche auf und beherbergt moderne Labore unterschiedlicher Sicherheitsstufen. Zur Abtrennung der Laborflächen von den Dokumentationsbereichen kommt die Nurglaskonstruktion fecoplan der Karlsruher feco-feederle zum Einsatz.

Geplant haben den Laborneubau Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner. Insgesamt werden 380 Mitarbeiter in dem Institut für Lebensmittel, Arzneimittel, Tierseuchen und Umwelt arbeiten. Der kompakte Baukörper, der mit zwei Rücksprüngen auf den gekrümmten Straßenverlauf reagiert, erhält eine zentrale Erschließung. Die Rücksprünge gliedern die straßenbegleitende Fassade und machen die Laborzonen ablesbar. Ein Innenhof ermöglicht die Belichtung der zwei, entsprechend dem Grundstücksverlauf, unterschiedlich langen Laborbereiche.

Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner
Durch die raumhohe fecoplan-Glaswand fällt das Tageslicht tief in den Laborbereich. Fotograf: Jens Kirchner


Dr. Heinekamp Labor- und Institutsplanung organisiert die klar strukturierten Labormodule spiegelbildlich entlang eines Mittelflurs, wobei die Dokumentationszonen jeweils an der Fassade angeordnet sind. Zu den Laborflächen sind die Dokumentationsbereiche mit der Nurglaskonstruktion fecoplan des Systemtrennwandanbieters feco-feederle raumhoch verglast. Auch die Installationszone ist verglast. Durch die maximale Transparenz der ständerlosen Glas-Systemwand aus 12 mm Einscheibensicherheitsglas entfaltet das Tageslicht bis tief in den Laborbereich seine positive Wirkung. Dieser Außenraumbezug schafft ein attraktives, helles und freundliches Arbeitsklima. Die Türen zur Dokumentationszone sind als bodengeführte Glas-Schiebetüren ausgeführt. Innenliegende Sonderlaborräume sind mit Ganzglas-Drehflügeltüren ausgestattet.

Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner
Laborarbeitsplätze mit Sichtbezug zum Außenraum. Fotograf: Jens Kirchner


 

Mit der Schlüsselübergabe am 22. Februar 2019 wurde das Gebäude dem Land Berlin als Mieter fristgerecht übergeben. Damit wird das LLBB am neuen Dienstsitz drei seiner insgesamt sechs Standorte zusammenführen.

Bauherr: Hochtief LLBB GmbH
Auftraggeber: Land Berlin
Planung: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, www.ksg-architekten.info
Laborplanung:
dr. heinekamp Labor- und Institutsplanung, https://heinekamp.com
Systemtrennwände:
feco Systeme GmbH, www.feco.de
Planung, Lieferung und Montage der Systemtrennwände:
feco-feederle GmbH, www.feco-feederle.de

Fotograf: Jens Kirchner Architekturfotografie, www.jens-kirchner.com


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