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Nov

Wärmedämm-Verbundsysteme dreidimensional gestalten

Wärmedämmung

Wenn es um Wärmedämm-Verbundsysteme geht, hört man aus Architektenkreisen häufig Klage über die mangelnden Gestaltungsmöglichkeiten dieser Fassadenkonstruktion. Besonders bei Sanierungen ginge, so der Tenor, der Charakter eines Gebäudes verloren. Das muss aber nicht sein, denn auch mit WDVS sind individuelle und kreative Fassaden möglich.

Tatsächlich sind Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) in der Regel recht einfach anzuschauen: Eine weitgehend glatte Putzoberfläche die eventuell noch über Farben etwas Kreativität mitbekommt. Dabei sind auch dreidimensionale Fassadenflächen – fugenlos verputzt oder mit Naturstein beziehungsweise Keramik belegt – ohne weiteres möglich. So wie beim spätmittelalterlichen Übergang von der Holzbauweise zur Massivbauweise neue Formen und Methoden der Gestaltung von Bauwerken entwickelt wurden, so wird wohl auch das Bauen mit Wärmedämmung Schritt für Schritt seine eigene Ästhetik entfalten. Die Münchener Architekten Faraneh Farnoudi und Andreas Hild untersuchten in einem Forschungsprojekt Gestaltungsmöglichkeiten mit Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) – und damit die Chance, jedem Gebäude seine eigene Note zu verleihen.

Video von Sto

Fassadendämmsysteme – insbesondere Wärmedämm-Verbundsysteme (WDVS) – gehören zu den bestimmenden Baumaterialien unserer Zeit. Nicht, weil sie in ihrem Aufbau und in ihrer Haptik besonders erlesene edle Materialien wären, sondern weil sie energetisch häufig notwendig und unsere Energiereserven leider endlich sind. Dass Wärmedämm-Verbundsysteme gelegentlich für vereinheitlichende Sanierungen von Bestandsgebäuden verantwortlich gemacht werden, hat viel damit zu tun, dass Planer und Handwerker die gestalterischen Möglichkeiten dieser Systeme nicht ausschöpfen. Schließlich gilt auch hier Karl Joseph Schattners Diktum: »Das Material ist in jedem Fall unschuldig.«


Eine bessere Ausleuchtung der Warenlager mit zugleich weniger Energieaufwand für Beleuchtung und Klimatisierung: Dies bildete den Ausgangspunkt für die Sanierung der Leuchten bei Alliance Healthcare am Standort Osnabrück. Foto: Emslicht

Beleuchtung

Das neue Eigenheim des Architekten besteht aus drei ineinander geschobenen Kuben: zwei kleine Kuben für Garage und Büro und ein großer mittiger, zweigeschossiger Kubus mit Satteldach, der sich über die beiden anderen schiebt. Foto: Daniel Vieser. Architekturfotografie

Hochbau

Die Revitalisierung der bedeutendsten und ältesten Stadt an der Südwestküste Zyperns beinhaltete ein neues Beleuchtungskonzept. In der Bietergemeinschaft überzeugten LDPi und iGuzzini. Foto: Maria Efthymiou - Creative Photo Room

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Den Bürotrakt trennt eine in warmem hellem Holz gehaltene Rezeption dezent von dem halböffentlichen Showroom, der eine Kombination aus Ausstellungs- und Eventfläche, Co-Working-Bereich und Espresso-Lounge darstellt. Bild: Lukas Palik

Beleuchtung

Kusch+Co stattet als Industriepartner im Rahmen des KARMIN Forschungsprojekts ein Muster-Patientenzimmer mit aus, das erstmals auf dem World-Health Summit Ende Oktober vorgestellt wurde. Neben der hygienischen Qualität trug auch die Gestaltung dazu bei, dass der Stuhl Arn (Design by Scaffidi & Johansen) als Masterprodukt dient. Foto: Tom Bauer / IIKE TU Braunschweig

Einrichtung

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