
Bei der Frage, was typisch für Frankfurt ist, denken viele an Apfelwein, grüne Soße und zahlreiche Bankgebäude, die die Skyline der Stadt prägen. Ein Gebäude davon erfährt derzeit eine vollständige Sanierung und optische Umgestaltung: der ehemalige Poseidonkomplex und künftige Sitz der ING-DiBa. Die Deka Immobilien baut das Gebäudeensemble um und stockt es teilweise auf. Mit der Herstellung der Fassadenelemente wurde die Arge Hentschke Bau Gmbh und Fiber-Tech Products GmbH beauftragt, die den Weißzement der Firma Holcim verwendet.

Gebäudeplanung
Bisher bestand der Gebäudekomplex aus zwei Hochhäusern mit unterschiedlichen Geschosszahlen und einer niedrigeren Rotunde. Die charakteristische Fassade war durch vertikal verlaufende Blech- und Fensterbänder nadelstreifenartig gegliedert. Das Architekturbüro Schneider und Schumacher, Frankfurt, übernimmt die Sanierungsplanung und hat sich dafür entschieden, dem Objekt ein völlig neues Erscheinungsbild zu verleihen. Das zunächst niedrigere Hochhaus wird aufgestockt und so an die Höhe des größeren angeglichen. Die Rotunde weicht einem Verbindungsbau. Doch die auffälligste Veränderung besteht in der Fassadengestaltung. Deren vertikale Gliederung wird zugunsten einer eher horizontalen aufgehoben. Die Gründe hierfür sind sowohl pragmatischer als auch ästhetischer Natur. Erstens bringt die neue Fensteraufteilung eine bessere Beleuchtung der Büroräume mit sich. Und zweitens war es den Architekten wichtig, ein einheitliches Gesamtbild der alten und neuen Gebäude zu schaffen. Infolgedessen wählten sie auch für alle Fassaden das gleiche Material – Glas und vorgehängte Elemente aus weißem HPC-Sichtbeton.

Weißzement
Mit dem neuen Forschungsbau „Der Simulierte Mensch“ in Berlin hat Telluride Architektur ein Gebäude geschaffen, das zukunftsweisende Maßstäbe setzt. Foto: Werner Huthmacher
Erfolg ist bei Sita immer Teamleistung: In den letzten 50 Jahren wuchs das Unternehmen auf 127 Mitarbeiter/innen. Bild: Sita Bauelemente GmbH
SPY II 39 als Pendelleuchten-Ensemble über dem Esstisch: Warme Metalltöne und Schwarz setzen im Hospitality-Interieur präzise Akzente, während zusätzliche Strahler entlang der Glasflächen den Übergang zum Außenraum betonen. Foto: Deltalight
Die historische Mühle im Mittelrheintal wird zum kfW-40-Haus: Neben der klassischen Fußbodenheizung im Erdgeschoss hat Schütz Energy Systems auch Wandheizungsmodule montiert, was nicht nur eine flexible Raumgestaltung ermöglicht, sondern dank der sanften Strahlungswärme auch für Komfort und Behaglichkeit sorgt. Bilder: Schütz GmbH & Co. KgaA
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