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Apr

Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen

Hochbau

 

Die Deutsche Bauchemie hat erstmals die „Richtlinie für die Planung und Ausführung von Abdichtungen mit flexiblen polymermodifizierten Dick-beschichtungen (FPD)" – FPD-Richtlinie – veröffentlicht.

Darin werden die flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtungen als eigenständige Produktgruppe zur Abdichtung von erdberührten Bauwerken und Behältern vorgestellt und ihre Verarbeitung in den verschiedenen Anwen-dungsbereichen beschrieben. Inhaltlich haben sich die Autoren der 56seitigen Richtlinie an den Vorgaben der nationalen Normen DIN 18533 und DIN 18535 orientiert, auch wenn die FPD bisher darin normativ nicht geregelt sind.

Die flexiblen polymermodifizierten Dickbeschichtungen sind erstmalig bauordnungsrechtlich in der Ausgabe 2019-1 der MVV TB unter der Nummer C 3.26 erfasst. Für die Verwendung in bauaufsichtlich geregelten Anwendungsbereichen benötigen die FPD als Verwendbarkeitsnachweis ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis (abP) auf Basis der Prüfgrundsätze PG-MDS/FPD.

In Teil A der FPD-Richtlinie werden die Grundlagen für die Planung und Ausführung der Abdichtungsbauweise mit FPD erläutert. Dieser Teil enthält auch die Stoffbeschreibung und die Anforderungen an FPD. Er richtet sich in erster Linie an den Planer, während in Teil B detaillierte Verarbeitungshinweise zur Abdichtung mit FPD, einschließlich Informationen zur Qualitätssicherung und Dokumentation, gegeben werden. Teil C geht auf die Ausführung von Abdichtungen im Bestand mit FPD ein. Abgerundet wird die Richtlinie mit Anhängen zur vertragsrechtlichen Vereinbarung, zu den relevanten Normen und Regelwerken sowie durch ein Glossar und ein Formblatt zur Dokumentation für die Herstellung von Abdichtungen mit FPD.

Die neue FPD-Richtlinie (1. Ausgabe, Februar 2020) steht als kostenloser PDF-Download über die Internetseite der Deutschen Bauchemie zur Verfügung. Auch das zugehörige Formblatt „Dokumentation“, in dem alle relevanten Informationen über die Herstellung von Abdichtungen mit einer FPD elektronisch festgehalten werden können, ist als separate PDF-Datei kostenfrei erhältlich. Gedruckte Exemplare der FPD-Richtlinie können über den Bestellshop der Deutschen Bauchemie unter www.deutsche-bauchemie.de in der Rubrik „Publikationen“ gegen eine Schutzgebühr von 3.- € pro Stück (zzgl. Versandkosten) geordert werden.


Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Premium-Advertorial

Deutsche Großstädte kommen mit dem Wohnungsbau kaum hinterher. Bauen mit vorgefertigten Elementen kann, wie hier in Berlin, Abhilfe schaffen. Foto: eyetronic – stock.adobe.com

Fachzeitschriften

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