24
Mai

Mehr Popcorn bitte!

Hochbau

 

Bisher haben Sie es im Kino gegessen und dann als Fettzellen an Ihren Hüften gelagert. Damit ist jetzt Schluß! Denn es gibt endlich eine sinnvolle Nutzung für Popcorn: Man kann damit Gebäude dämmen.

Die Unternehmensgruppe BACHL erweitert ihr Dämmstoff-Portfolio mit einer nachhaltigen Materialalternative: Popcorn. Das Unternehmen hat dazu einen Lizenzvertrag mit der Universität Göttingen über die kommerzielle Nutzung des dort entwickelten Herstellungsverfahrens und der Produkte zur Dämmung abgeschlossen.

Gruppen-Geschäftsführer Michael Küblbeck: „Für uns ist dies ein weiterer wichtiger Meilenstein in unserer strategischen Entwicklung hin zum ganzheitlichen, materialübergreifenden Dämmstoffhersteller. Mit der Popcorn-Dämmung runden wir unser Qualitäts-Sortiment perfekt ab und können so noch gezielter auf die unterschiedlichen Anforderungen des Marktes und unserer Kunden eingehen.“

Der neue nachhaltige Dämmstoff: Popcorn
Der neue nachhaltige Dämmstoff: Popcorn


 

Die Arbeitsgruppe „Chemie und Verfahrenstechnik von Verbundwerkstoffen“ an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen hatte ein neuartiges Verfahren entwickelt, mit dem sich Dämmplatten aus Popcorn produzieren lassen, die hervorragende Wärmedämmeigenschaften und guten Brandschutz besitzen. Andreas Paul, Leiter Anwendungstechnik und Produktentwicklung bei BACHL, erläutert die weiteren Vorteile der Innovation: „Der neue Dämmstoff aus biologischen Bestandteilen schont Ressourcen und zeichnet sich darüber hinaus durch Langlebigkeit, vielfältige Einsatzmöglichkeiten, geringes Gewicht und damit einfaches Handling, niedrige Transport- und Energiekosten aus.“

„Mit diesem neuen an die Kunststoffindustrie angelehnten Verfahren lassen sich kosteneffizient Dämmplatten im Industriemaßstab herstellen“, erklärt der Leiter der Forschungsgruppe, Prof. Dr. Alireza Kharazipour. Im Laufe des nächsten Jahres werden bereits die ersten industriellen Fertigungsanlagen ihren Betrieb bei BACHL aufnehmen.


Um den Baukörper zu gliedern, entschieden sich die Architekten für eine versetzte Anordnung der beiden Hallen. Diese erheben sich oberhalb eines Sockelbandes aus Beton und lassen aufgrund ihrer versetzten Anordnung zwei geschützte Freibereiche entstehen: den Eingangshof und den Vereinshof mit integrierter Sportgaststätte. Foto: Marcus Ebener

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