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Di, Apr

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Modulbau in der modernen Architektur – Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit im Fokus

Hochbau

Anders als beim konventionellen Bau geht es bei der Modulbauweise um die Schaffung ganzer Raumeinheiten, die zum größten Teil bereits ab Werk vorgefertigt sind. Vor Ort selbst erfolgt dann nur noch die Montage. Doch wie energieeffizient und nachhaltig ist diese Bauweise und lohnt es sich für Architekten, sich näher damit zu beschäftigen?

Energieeffizienz im Fokus – kann der Modulbau wirklich mithalten?

Die Nachfrage ist groß, wenn in einer Annonce für die neue Wohnung Bielersee und andere Naturgebiete als Umgebung genannt werden. Doch es geht Investoren nicht nur um die grüne Lage, sondern auch darum, dass ein Gebäude wirtschaftlich und nachhaltig zu gleich ist. Moderne Bauweisen schließen diese Faktoren mit ein, Häuser sind mit Wärmepumpen ausgestattet, ideale Energiekonzepte reduzieren den CO2-Ausstoß.

Ein Vorreiter in Sachen Energieeffizienz ist der Modulbau, der schon seit 20 Jahren immer weitere Entwicklungsschritte hinter sich bringt. Standardhäuser im Stil des früheren KfW-40-Gebäudes sind keine Neuheit mehr. Ressourcen werden durch das Cradle to Cradle Verfahren optimiert und geschützt.

Besonders interessant scheint dabei aber zu sein, dass Module wiederverwertbar sind, da sie bis zu 95 Prozent ab Werk vorgefertigt werden und auf sortenreine Trennbarkeit geachtet wird. Und was bedeutet das für die moderne Architektur? Sind individuelle Gebäude wirklich nicht mehr am Puls der Zeit oder gibt es auch hier Möglichkeiten?

Modulbau auch in individueller Form möglich

Die Nachfrage nach bezahlbarem und zugleich energieeffizientem Wohnraum steigt drastisch an, hier kann der Modulbau als Antwort die Lösung für die Probleme sein. Die Vorteile dabei sind, dass sich Projekte nicht nur schneller, sondern auch klimafreundlicher umsetzen lassen und das ganz ohne, dass dabei die Individualität verloren geht.

In der Baubranche sind Module zwar vorgefertigt, die Fassadengestaltung und Zusammensetzung der Module kann dabei aber individuell vorgenommen werden. Für maximale Individualität und Charme ist der Architekt als Planer aber immer noch die wichtigste Wahl.

Es ist durchaus auch ohne die Nutzung von Modulen möglich, einzelne Bauwerke zu schaffen, die sich hinsichtlich ihrer Energieeffizienz an den Puls der Zeit anpassen. Die Zukunft geht hin zu kreislaufbasiertem und klimafreundlichem Bau, allerdings wird das nicht ausschließlich im Rahmen des Modulbaus denkbar sein.

Konventionelles Bauen ergänzt, aber nicht ersetzt

Der Vorteil beim Modulbau besteht in der effizienten Planung, die nicht baubegleitend, sondern zuvor stattfindet. Es wird daher genau berechnet, welche kritischen und begrenzten Baumaterialien wie Beton, Kies und Sand wirklich benötigt werden. So lässt es der Modulbau zu, dass Ressourcenverschwendung auf ein Minimum reduziert wird.

Für einen erfahrenen Bauherren muss es möglich sein, solche Schritte auch beim konventionellen Bau zu gehen, um ein gleichwertiges Projekt schaffen zu können. Es zählt am Ende nicht nur das Endresultat, sondern auch das, was es an Ressourcen verschlungen hat.

Fakt scheint zu sein, dass die digitale Planung und der Zusammenschluss aller Gewerke, wie im Modulbau üblich, auch auf den konventionellen Bau übergreifen kann und muss. Denn zwar gibt es attraktiven Wohnraum heute auch zur Miete oder zum Kauf, doch langfristig wird der Bedarf an Neubauten ansteigen und dann braucht es Methoden, bei der Schaffung dieser Gebäude die Umwelt zu schonen.

 

 

 

Advertorial


Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

Projekte (d)

Bildquelle: Brigida Gonzalez

Projekte (d)

Der Anspruch einer ökologisch sensiblen Außenbeleuchtung setzte sich bei der Illuminierung des Magazinbaus mit seiner Fassade aus gefalteter Bronze fort. Zur strikten Vermeidung von Skyglow wurde in akribischer Abstimmung mit den Beteiligten und mittels nächtlicher Bemusterungen eine Streiflichtlösung mit Linealuce-Bodeneinbauleuchten erarbeitet. Foto: HG Esch

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