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Mo, Jun

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Kunst auf Glas

Fassade

Ein Netz aus computergenerierten Röhren aus Glas weckt in der U-Bahn-Station am Karlsplatz Assoziationen des weit verzweigten Linien-Netzes. Foto: WIENER LINIEN GmbH & Co KG / AGC Interpane

Wer Wien besucht, findet Architektur aus fast allen Epochen. Beispiel Kirchen: Die Ruprechtskirche aus der Romanik, der Stephansdom aus der Gotik, die Karlskirche aus dem Barock, die Jesuitenkirche aus dem Hochbarock – und welcher Wien-Besucher ist nicht schon durch die Gründerzeit- und Jugendstil-Viertel spaziert?

Vom Jugendstil geprägt ist auch die Stadtbahnstation am Karlsplatz. Besucher der U-Bahn erleben sogar unterirdisch Kunst – allerdings innenarchitektonischer Art: Das Zwischengeschoss der Linien U1 und U2, gestaltet vom österreichischen Künstler Peter Kogler, zeigt ein Netz aus computergenerierten Röhrenformen auf Glas – eine Hommage an das verzweigte U-Bahn-Netz selbst.

Das Kunstwerk besteht aus 180 Glaspaneelen »ipawhite« (8 Millimeter ESG) von AGC Interpane, die hochauflösend erst schwarz digital bedruckt und anschließend weiß mit vollflächigem Siebdruck veredelt wurden – so wirkt das Motiv besonders plastisch. Das Projekt setzte Kogler mit Interpane Hildesheim, der Wiener Linien GmbH und »KÖR - Kunst im öffentlichen Raum Wien« um.

AGC Interpane, www.interpane.com

 


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