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Di, Mär

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Fassade des Würth Haus Rorschach

Fassade

Hinter einer faszinierend schimmernden gläsernen Hülle mit einlaminierten Architekturgeweben von Sefar bietet das Würth-Haus am Rorschacher Bodenseeufer Platz für Kunst und Kultur. Der Neubau der Zürcher Architekten Annette Gigon und Mike Guyer beinhaltet neben dem Museum auch ein Forum mit Veranstaltungsräumen und einem Restaurant. Im Inneren überzeugen die grünlich-kristallinen Baukörper mit lichtdurchfluteten Arbeits-, Kommunikations- und Erholungszonen sowie großzügigen Raumfolgen für Ausstellungen der Kunstsammlung Würth. Die Farb- und Lichteffekte des Sees spiegeln sich in der vorgehängten Glasfassade wider.

So wie der See permanent sein Gesicht verändert, greift die Glashaut die Reflexe von Himmel und Wasseroberfläche im Verlauf der Tages- und Jahreszeiten auf. Rund 1750 Verbundgläser »VSG Swisslamex Tissue« – gefertigt von Glas Trösch AG, St.Gallen – bilden die insgesamt etwa 7800 Quadratmeter umfassende, vorgehängte Fassadenfläche. So entstand ein feingliedrig rhythmisierter gläserner Vorhang, der das Gebäude nicht nur vor Seewind und Straßenlärm, sondern auch vor Wärmeeinstrahlung und Auskühlung schützt.

Die kleinsten Elemente haben einen doppelten Aufbau mit 2 x 12 Millimeter teilvorgespanntem Glas (TVG), die größten einen dreifachen mit 3 x 12 Millimeter TVG. Im Verbund zwischen den einzelnen Gläsern ist das einseitig aluminiumbeschichtete »Sefar Architecture VISION Gewebe AL 140 / 70« einlaminiert, das klimatische und vor allem optische Funktionen am Gebäude übernimmt. Weil alle Glaselemente in unterschiedlichen Winkeln zueinander stehen, sind alle Glaskanten sichtbar. Deshalb wurden alle Glaskanten vor dem Verbund mit einem speziellen Vlies eingefasst und danach wurde – um Lufteinschlüsse zu vermeiden – jedes Glas einzeln in einen Vakuumbeutel eingeschweißt.

Sefar AG, www.sefar.com

Bild oben und Mitte: Thies Wachter. Zürich
Bild unten: Aepli Management AG, Gossau


Für die Innenräume des Lufthansa Training & Conference Centers in Seeheim-Jugenheim war es wichtig, eine harmonische Mischung aus Gestaltung und Funktion zu schaffen. Foto: Drum GmbH & Co. KG, Waldmohr

Fassade

Lin Olschowka: Jailed First 1 und Jailed First 2, 2026, acrylic on canvas. Bildquelle:Lin Olschowka/Kunstverein Friedrichshafen: 2026, Fotograf: Cim Jubke

Design Kunst

Mst. (BM) Ing. Thomas Haslinger, Regionaltechniker und Systemberater von Sita in Österreich. Bild: Sita

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Mit seiner Architektur, die an ein Schiff erinnert, das in den Havenwelten anlegt, zieht das Klimahaus Bremerhaven alle Blicke auf sich. Im Innern befindet sich mehr als ein Museum - das Klimahaus Bremerhaven bietet eine weltweit einzigartige Wissens- und Erlebniswelt zu den Themen Klima, Klimawandel und Wetter. Bildquelle: Kieback&Peter GmbH & Co.KG

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Umweltfreundlich konzipiert im Aurea Gewerbegebiet: Das neue Sita-Logistikgebäude, errichtet auf dem letzten freien Grundstück in der Ferdinand-Braun-Straße.

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