
Der im August 2016 fertiggestellte Neubau eines Empfangs- und Bürogebäude von Sto, geplant von Wilford Schupp Architekten, ist ein weiterer Baustein des im Jahr 1993 von Michael Wilford & Partners, London/Stuttgart, erstellten Masterplans, der das Sto-Areal am Hauptstandort Stühlingen anhand zweier Achsen strukturiert. Diese werden an einem zentralen Punkt zusammengeführt – dort, wo ein ovaler, an den für das Unternehmen charakteristischen gelben Eimer erinnernder Kubus steht. An dieses markante, viergeschossige Empfangsgebäude, das im Erdgeschoss ein großzügiges Foyer und in den oberen Geschossen Besprechungs- und Gemeinschaftsräume sowie eine Dachterrasse präsentiert, ist ein viergeschossiger, 16 x 58 Meter großer Gebäuderiegel angeschlossen, der offene Bürolandschaften für bis zu 150 Mitarbeiter auf den drei oberen Etagen und ein Datacenter im Untergeschoss beherbergt. Bei den beiden Bauwerken handelt es sich um Stahlbeton-Konstruktionen, deren Untergeschosse als Weiße Wanne umgesetzt wurden.

![]() |
![]() |
Schon während der Planungsphase war das Gebäude mit dem Vorzertifikat in Gold, der damals höchstmöglichen Auszeichnung, bedacht worden. Nach zweijähriger Bauphase erreichte es den Platin-Standard – die höchste Auszeichnung, die bislang erst wenigen Bürogebäuden in Deutschland verliehen wurde. Damit würdigt die DGNB die Nachhaltigkeit des Gebäudes über seinen gesamten Lebenszyklus. Bei der Bewertung werden die Themenfelder Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle und funktionale Qualität, Technik sowie Planungs- und Bauprozess bewertet. Zudem fließen die Standortqualität, der Einsatz gesundheits- und umweltverträglicher Baustoffe, Barrierefreiheit und die Flexibiliät hinsichtlich Technik und Raumeinteilung mit ein.

Das Velux Flachdach-Fenster Glas-Kuppel ist in acht Größen von 60 × 60 bis 120 × 120 Zentimetern erhältlich. Foto: Velux
Vom innovativen Konzept zum Pitch: Zehn Teams aus Studierenden des Studiengangs Innenarchitektur der TH OWL durften ihre Arbeiten zur Lichtgestaltung im Universitätsklinikum Münster einer interdisziplinären Jury präsentieren. Foto: Universitätsklinikum Münster
Mit dem neuen Forschungsbau „Der Simulierte Mensch“ in Berlin hat Telluride Architektur ein Gebäude geschaffen, das zukunftsweisende Maßstäbe setzt. Foto: Werner Huthmacher
Erfolg ist bei Sita immer Teamleistung: In den letzten 50 Jahren wuchs das Unternehmen auf 127 Mitarbeiter/innen. Bild: Sita Bauelemente GmbH
SPY II 39 als Pendelleuchten-Ensemble über dem Esstisch: Warme Metalltöne und Schwarz setzen im Hospitality-Interieur präzise Akzente, während zusätzliche Strahler entlang der Glasflächen den Übergang zum Außenraum betonen. Foto: Deltalight
Anzeige AZ-Artikel-728x250 R8
|

