19
Aug

Gebäudehülle aus Aluminium für das erste Holzhochhaus SKAIO in Deutschland

Fotos: Conné van d’ Grachten

Fassade

 

architektur fassade holzhochhaus skaio heilbronn 02

SKAIO oder auch 10-Geschosser wird das 34 Meter hohe Holzhochhaus am Neckarbogen in Heilbronn genannt. Das einzigartige Wohnprojekt steht im Zentrum des neuen urbanen Viertels, dass gleichzeitig der Schauplatz der diesjährigen Bundesgartenschau ist. Entworfen vom Berliner Architekturbüro Kaden+Lager, verleiht SKAIO der Stadt Heilbronn viel Anerkennung für die nachhaltige Quartiersentwicklung. Bei der Holz-Hybridkonstruktion bilden Wände und Decken aus Holz den größten Teil der Konstruktion, Sockelgeschoss und Treppenhaus bestehen aus Stahlbeton. Die Baukosten des 10-Geschossers konnten durch die Holzbauweise drastisch gesenkt werden, in nur einer Woche wurde ein ganzes Geschoss aufgebaut. Von außen ist das Holzhochhaus nicht direkt als solches zu erkennen. Dafür sorgt eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade (VHF) aus Aluminium.

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Eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade schützt die Holz-Hybridkonstruktion verlässlich gegen Witterungseinflüsse, erfüllt alle energetischen Gebäudestandards und ist überdurchschnittlich langlebig. Für SKAIO fiel die Wahl auf die VHF-Systemfassade POHL Europlate, die dem Gebäude ein scharfkantiges und gleichzeitig glattes Erscheinungsbild verleiht. 1.700 qm Aluminiumpaneele mit einer maximalen Größe von 3,30 x 1 Meter wurden vom Fassadenspezialisten POHL planerisch begleitet und produziert. Im Inneren von SKAIO dominiert der einzigartige Charakter der Holzkonstruktion. Wände und Decken zeigen den natürlichen Baustoff. Bodentiefe Fenster erlauben auch von außen den Blick auf die Holzverkleidung, die den Bewohnern ein besonderes Raumklima verschafft.

Der Nachhaltigkeitsgedanke dominiert das gesamte Konzept, denn alle beim Bau verwendeten Materialien können zu 100 Prozent in den Rohstoffkreislauf zurückgeführt werden.

Projekttafel
Objekt: SKAIO, Heilbronn, Deutschland
Bauherr: Stadtsiedlung Heilbronn GmbH
Architekt: Kaden+Lager, Berlin
Fassade: POHL Europlate, Aluminium
Unterkonstruktion: Systea
Oberfläche: Wahl Duraflon

Fotos: Conné van d’ Grachten

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Fotos: Hackl Hofmann Landschaftsarchitekten

Außenraum

Models begrüßen die Besucher der Designers‘ Open. Foto: Tom Schulze

Menschen

Der Schinkelplatz wurde 1837 von Peter Joseph Lenné entworfen und ist nach dem preußischen Baumeister Karl Friedrich Schinkel benannt. Foto: Marcus Ebener

Fassade

Regionaltechniker Daniel Fecke

Unternehmen

Licht und Akustik spielen harmonisch zusammen. Die akustisch wirksamen Pads von Rossoacoustic setzen mit Farbe und Design Akzente an der Decke und nehmen Einfluss auf die gesamte Raumwirkung. Foto: Nikolaus Grünwald, Gerlingen

Einrichtung

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