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Sa, Apr

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Schmales Stadthaus von BNLA-Architekten

Das schmale Reihenhaus in Ijburg grenzt sich bereits mit der Fassade aus weißem Betonumbau und Holz von den anderen Gebäuden Bildnachweis: Solarlux GmbH

Fassade

 

Schmalen Gebäuden eine großzügige und weiträumige Optik geben: ein Ding der Unmöglichkeit? Dass dies durchaus machbar ist, beweist eindrucksvoll ein Stadthaus in Amsterdam. Bewegliche Glasfassaden und vier fließend ineinander übergehende Ebenen schaffen hier Wohnräume voller Licht und Offenheit.

In Ijburg, einem modernen Stadtteil im Osten von Amsterdam, entstand ein außergewöhnliches Wohnquartier. Das Grundstück befindet sich direkt am Kai eines der Ausläufer von Amsterdams Buiten-IJ und bietet einen tollen Ausblick. Allerdings schrieb das Grundpachtangebot diverse Anforderungen vor, die eine Bebauung zu erfüllen hat. Dazu gehörten unter anderem eine variantenreiche Gestaltung der Fassaden und die Integration von zwei Parkplätzen direkt vor dem Haus. Hinzu kam, dass die Grundstücke mit maximal sieben Metern sehr schmal sind. BNLA-Architekten haben ein einzigartiges Stadthaus entworfen, das perfekt auf die Bedingungen vor Ort zugeschnitten ist.

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Geteilte Ebenen sorgen zusätzlich für Helligkeit und großzügige Räume. Das Wohnzimmer in der ersten Etage ist mit einem Balkon zur Süd- und Wasserseite bestückt. Bildnachweis: Solarlux GmbH


Ein weißer Betonumbau grenzt den Neubau optisch von den benachbarten Häusern ab. Er akzentuiert zugleich die mit Holz und Glas ausgebildete Fassade, dessen besondere Atmosphäre sich im Innenraum fortsetzt. Mit geteilten Ebenen, einem offenen Wohnraum und hohen Decken von über fünf Metern wurde in der Raumgestaltung für Helligkeit und Großzügigkeit gesorgt. Das Wohnzimmer in der ersten Ebene zeichnet sich durch ein besonderes Highlight aus: Eine bewegliche Glasfassade, die über die gesamte Raumbreite von sieben Metern geöffnet werden kann. Sie verbindet den Wohnraum weiträumig mit dem zur Süd- und Wasserseite ausgerichteten Balkon.

Ein offener Wohnraum verleiht dem Haus Leichtigkeit und Weite auf kleinem Raum. Bildnachweis: Solarlux GmbH
Ein offener Wohnraum verleiht dem Haus Leichtigkeit und Weite auf kleinem Raum. Bildnachweis: Solarlux GmbH


BNLA-Architekten sind mit der Qualität der Solarlux Glas-Faltwände bereits aus vorherigen Bauvorhaben vertraut. Nicht nur die hohe Funktionalität und technische Ausgereiftheit überzeugt, sondern auch die Gestaltungsfreiheit und –vielfalt, die Lösungen für nahezu jegliche Bauvorhaben zulassen. So wurde bei diesem Projekt eine sechsteilige Glas-Faltwand mit Oberlichtern realisiert, die möglichst viel Tageslicht in die schmalen Räumlichkeiten strömen lässt. Aber auch die Stabilität und Dichtigkeit der Verglasung waren wichtige Kriterien, um den Wetterverhältnissen in dieser exponierten Lage zu trotzen.

Die Glas-Faltwand im Wohnzimmer verbindet den Innenraum mit der Umgebung und ermöglicht vom Sofa aus einen herrlichen Ausblick aufs Wasser. Bildnachweis: Solarlux GmbH
Die Glas-Faltwand im Wohnzimmer verbindet den Innenraum mit der Umgebung und ermöglicht vom Sofa aus einen herrlichen Ausblick aufs Wasser. Bildnachweis: Solarlux GmbH


Im Gegensatz zum offenen und weitläufigen Wohnraum wurden die Schlafzimmer und Badezimmer als Rückzugsorte auf den oberen Ebenen angeordnet. Hier dominiert der Werkstoff Holz, mit dem sowohl die Wände als auch Decken verkleidet wurden. Die Kombination des Naturwerkstoffes mit Glas ergibt rundum ein warmes und angenehmes Erscheinungsbild.


Mit der Showcase Factory wurde ein wirksames bauliches Zeichen nach innen wie auch nach außen gesetzt. Fotograf Olaf Mahlstedt

Projekte (d)

Bildquelle: Brigida Gonzalez

Projekte (d)

Der Anspruch einer ökologisch sensiblen Außenbeleuchtung setzte sich bei der Illuminierung des Magazinbaus mit seiner Fassade aus gefalteter Bronze fort. Zur strikten Vermeidung von Skyglow wurde in akribischer Abstimmung mit den Beteiligten und mittels nächtlicher Bemusterungen eine Streiflichtlösung mit Linealuce-Bodeneinbauleuchten erarbeitet. Foto: HG Esch

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