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Apr

Fassade: Frische Farben für die Schule

Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck

Fassade

 

Der Neubau für die Sekundarstufe der Theodor-Heuglin-Schule besteht aus zwei miteinander verbundenen Atriumbaukörpern, die in Nord-Südrichtung leicht versetzt sind. Der funktional bedingte, umlaufende Fluchtbalkon bildet eine Übergangszone zwischen Innenraum und Außenraum, verleiht dem Gebäude Leichtigkeit und sorgt für eine Verzahnung mit den qualitätsvollen Freibereichen.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck


 

Eine wichtige Rolle innerhalb des Fassadenkonzepts nehmen die Sonnenschutzbehänge aus Soltis Perform 92 von Serge Ferrari ein, die durch ihre hohe Transparenz die Transformation von innen nach außen unterstützen und durch ihre Materialität und Farbkonzept für einen luftig, leichten und frischen Auftritt sorgen.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck

Frisches Farbkonzept

Die Sonnenschutzanlagen werden vom Architekturbüro Glück + Partner aus Stuttgart für jedes Gebäude individuell ausgewählt und auf das spezielle Gebäudekonzept, die Gesamtmaterialität und die Gebäudenutzung abgestimmt. Da der Großteil der Fassade aus einer Pfosten-/Riegelkonstruktion mit raumhohen Verglasungen besteht, war es dem Planungsteam wichtig, dass der Baukörper bei heruntergefahrenen Behängen nicht zu massiv wirkt, was bei Lamellen-Raffstoren kritisch gewesen wäre. So fiel die Entscheidung auf textile Behänge und damit einen Sonnenschutz mit leichter Anmutung.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck


 

Die Architekten konnten hier aus dem umfangreichen Farbprogramm von Soltis Perform 92 mit aktuell 48 Farben innerhalb der Kollektion wählen. Als Farbtöne wurden die Referenzen Bambus, Anis und Kieselstein ausgesucht, also zwei Grüntöne und ein leichtes Grau, die das Farbklima der umliegenden Natur und Außenanlagen widerspiegeln.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck


 

„Die Außenanlagen sind geprägt von alten Lindenbäumen und natürlich gewachsenen Wiesen. Wenn Sie sich jetzt das Blattwerk der Linden genau anschauen mit all den grünen Farbnuancen, so finden sich diese in den Sonnenschutz-behängen wieder, welche so besondere Bezugsmomente mit der Außenanlage herstellen. Der Sonnenschutz lockert die Fassade auf, setzt fröhliche Farbakzente und wirkt dadurch luftig, leicht und sympathisch. Im Rauminneren kommt noch ein weiterer Effekt zum Tragen: Hier werden die Räume in ein sonnendurchflutetes, leicht grünliches Licht getaucht, was für eine sehr warme und gleichzeitig frische Atmosphäre sorgt“, erläutert Søren Rafn, Prokurist bei Glück + Partner, das Farbkonzept.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck

Goldene Mitte zwischen Durchsicht, Privatsphäre und Wärmereduzierung

Neben den vielfältigen gestalterischen Optionen hat das Sonnenschutzmaterial von Serge Ferrari das Planungsteam auch durch sein funktionales Leistungsspektrum überzeugt. „Da das Gebäude auf einer Hügelkuppe sitzt und im Westen und Osten von Freiflächen umgeben ist, wäre es sehr schade gewesen, wenn wir den fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum hätten aufgeben müssen. Hier unterstützt Soltis Perform 92 durch seine Mikroperforation und hohe Lichtdurchässigkeit wesentlich unser gestalterisches Kernthema, indem es durch die sehr gute Transparenz immer einen Sichtbezug von innen nach außen sicherstellt. Gleichzeitig funktionieren die Behänge ausgezeichnet als Blendschutz und wahren die Privatsphäre bei Blicken von außen in die Klassenzimmer.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck


 

Um es auf einen Nenner zu bringen: Dieses Sonnenschutzmaterial war einfach die goldene Mitte zwischen Durchsicht, Privatsphäre und wirksamer Reduktion des Wärmeeintrags“, kommentiert Søren Rafn den Entscheidungsprozess. Innerhalb des umfangreichen Sonnenschutz-Programms von Serge Ferrari zeichnet sich Soltis Perform 92 durch die höchste Reduktion des Wärmeeintrags aus. Hierbei werden bis zu 92% der Wärmeabstrahlung über Reflektion, Transmission und Absorption reduziert.

ZIP-System mit optimaler Tuchspannung

Als Konstruktion der Sonnenschutzanlagen wurde ein ZIP-System ausgewählt, das gegenüber einem seilgeführten System mit Fallstange eine hermetischere Verschattung ohne Lichtspalte und für die exponierte Lage eine höhere Stabilität bei Windlasten versprach. Eine besondere Vorgabe für die Konstruktion war, dass die Führungsschienen nicht breiter als die Pfosten der Fassadenkonstruktion gestaltet werden durften. Durch die Kombination von speziellem ZIP-Reißverschluss und hoher Dimensionsstabilität, die aus dem Précontraint Fertigungsverfahren von Serge Ferrari herrührt, wurde eine durchgehend optimale, faltenfreie Tuchspannung erreicht.

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Bildquelle: Serge Ferrari/ Fotografin Simone Kreisbeck

Was auch Søren Rafn von Glück+Partner bestätigt: „Ja, das Ergebnis sieht wirklich sehr gut aus und passt sowohl gestalterisch als auch funktional ausgezeichnet zu diesem Projekt. Mit Serge Ferrari Behängen haben wir bis jetzt immer sehr gute Erfahrungen gemacht, auch in Bezug auf die Langlebigkeit von Materialien, auf die wir sehr großen Wert legen. Aktuell sehen wir es gerade wieder in einem Schulprojekt vor, für das sich architektonisch erneut eine Lösung mit textilen Fassadenmarkisen aus Soltis anbietet.“

Projekt: Theodor Heuglin Schule, Ditzingen
Bauherr: Stadt Ditzingen
Architekten: ARGE Glück + Partner GmbH und Kubus360 GmbH, Stuttgart
Herstellung und Installation Sonnenschutzanlagen: J. Paul GmbH, Filderstadt
Eingesetzte Gewebe: Soltis Perform 92 Farben Bambus, Anis, Kieselstein
Formate der Anlagen: Breite von ca. 115 - 345 cm, Höhe ca. 330 cm
Gesamte Fläche: ca. 1.150 qm

Serge Ferrari GmbH, sergeferrari.com


Die Architektur von Ingrid Hentschel – Prof. Axel Oestreich basiert auf einem klaren, materialorientierten Gestaltungskonzept. Foto: Maximilian Meisse

Hochbau

Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

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Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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