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Floating Wall House in Hongcheon: Schwebende Fassade

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Eine Fassade, die nicht als begrenzende Raumkante fungiert, sondern sich in ihren Teilen überkreuzt und überlagert: Mit dieser offenen, durchlässigen Architektur schaffen Joo Architects fließende Übergänge von innen nach außen - und nennen ihr rund 100 Quadratmeter großes, eingeschossiges Wohnhaus deshalb „Floating Wall House“.

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Mit seiner Offenheit fügt sich das Gebäude in die idyllische, dicht bewachsene Landschaft im Nordosten Südkoreas ein. Hohe Räume, auskragende Wandscheiben und die offene Fassade lassen das Gebäude größer erscheinen, als es tatsächlich ist. Wand- und Deckenflächen spielen miteinander, ergänzen und überlagern sich, lassen Blickbeziehungen nach außen zu - Landschaft und Himmel sind immer präsent, die Architektur reduziert das Gebäude auf einen weißen Rahmen für den Blick ins Grüne.

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Die geschickt gewählten Öffnungen über Terrasse und Flur holen den Himmel ins Haus, ohne dass die Privatsphäre verloren geht. Die Erschließung teilt das Wohnhaus in Querrichtung. Im nördlichen Drittel liegen zwei Schlafräume, nach Süden orientiert sich der offene Wohnbereich mit Küche, der in die Terrasse übergeht. Für den Wärmeschutz des Stahlbetonbaus sorgt ein Fassadendämmsystem, der Putz ist mit einer Fassadenfarbe mit Lotuseffekt geschützt.

Standort: Hongcheon, Südkorea
Bauherr: privat
Architekt: Joo Architects, Seoul
Sto-Kompetenzen: WDVS StoTherm Vario mit Fassadenputz Stolit K und StoColor Lotusan


Fotograf: David Schreyer

Projekte (d)

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

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