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Sa, Feb

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Natürliche Lichtlösung im Tropenhaus

Fassade
Das Große Tropenhaus im Botanischen Garten Berlin-Dahlem ist ein architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Nach dreijähriger Sanierung erstrahlt es gut 100 Jahre nach seiner Erbauung wieder im alten Glanz'

Nach dreijähriger Bauzeit waren die Sanierungsarbeiten am Großen Tropenhaus im Botanischen Garten Berlin-Dahlem abgeschlossen. Die Botaniker forderten für den Innenraum des Tropenhauses einen weitgehend natürlichen ultravioletten Lichteinfall, um ein übermäßiges Längenwachstum der Pflanzen zu verhindern, die Vermehrung von Schädlingen einzudämmen und eine verstärkte Blüteninduktion zu initiieren. Die neue Gebäudehülle mit einem UV-durchlässigen Verbund-Sicherheitsglas von Glas Trösch schafft im Innenraum optimierte Wachstumsbedingungen, ohne die UV-Bestandteile des Sonnenlichtes auszufiltern, die für ein natürliches Pflanzenwachstum notwendig sind.

Die mit dem Umbau beauftragten Planer verlangten ein zusätzlich wärmedämmendes Isolierglas mit hoher Lichttransmission, das zum Schutz vor herabstürzenden Glassplittern innenseitig als Verbund-Sicherheitsglas mit der hochsteifen und hochfesten »SentryGlas« Zwischenlage von DuPont ausgeführt werden musste. »High UV-transmission SentryGlas«, so die Bezeichnung der speziellen Gewächshaus-Folie, besteht wie die Standardausführung aus einem Kunststoff, der von sich aus UV-stabil ist und deshalb keinen UV-Sperrfilter benötigt.

Die Grundlage der neuen Gebäudehülle bildet das hochweiße Floatglas »Eurowhite« von Glas Trösch, das durch seinen geringen Eisenoxidanteil im Gegensatz zu herkömmlichem, grünstichigem Floatglas weitgehend farbneutral ist. Für die äußere Scheibe der Isolierverglasung kam es vier Millimeter dick und thermisch vorgespannt als Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG-H) zum Einsatz. Zur Steigerung der Lichttransmission wurde es innenseitig mit der Anti-Reflex-Beschichtung »Luxar« versehen. Die innere Scheibe besteht aus einem Verbund-Sicherheitsglas (VSG) aus zwei mal vier Millimetern »Eurowhite«-Glas, welches zum Argon gefüllten Scheibenzwischenraum hin die Beschichtung »Silverstar ENplus« erhielt. So konnte der Wärmedurchgangswert im Vergleich zu den alten Acrylglasscheiben um über 80 Prozent auf 1,1 W/m²K reduziert werden.

Glas Trösch Beratungs-GmbH, www.glastroesch.de
DuPont, www.dupont.de

 

Mst. (BM) Ing. Thomas Haslinger, Regionaltechniker und Systemberater von Sita in Österreich. Bild: Sita

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