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Apr

xarchitekten bauen Juweliergeschäft in Linz um

Projekte (d)
 
Ein kleines Juweliergeschäft auf dem belebten Hauptplatz, zur begehbaren Schmuckschatulle geformt: Um eine möglichst sinnlich wahrnehmbare Präsentationsfläche beziehungsweise einen möglichst hautnahen »Sinnenraum« für Schmuckstücke zu entwickeln, ist die, dem bestehenden Ziegelgewölbe unterstülpte, Raumschale aus Holzspantenunterkonstruktion mit glasfaserarmierten Gipskartonplatten, vollflächig mit einem samtweichen Veloursteppich überzogen.

Die sanft gerundete, aber komplizierte Geometrie des in den teilweise denkmalgeschützten Bestand eingesetzten »Decke-Boden-Wand-Kontinuums« erforderte in der räumlichen Umsetzung handwerkliches Geschick, das übliche Handwerker-Maßstäbe zwangsläufig hinter sich ließ. Zur Unterstützung der bauseitigen Montage wurde die Planung im Originalmaßstab auf den Fußboden aufkaschiert. Der Teppichbelag musste teilweise gezerrt und gestaucht werden, um der homogenen Raumhaut die gewünschte Glätte zu verleihen.

Um die atmosphärische Weichheit dieses Etuis nicht zu überreizen, ist die Möblierung des Geschäfts von nüchterner Glätte, schleiflackbeschichtete Furniere und verdeckt liegende Beschläge sorgen für die gewünschte Noblesse und Zurückhaltung im Dienste des »Geschmeides«. Auch die Halogenspots liegen flächenbündig in den Möbeln und leisten ihren Stimmungs-Beitrag zur gedämpften Ruhe des Raums.
















Standort: Hauptplatz 22, Linz, Österreich

xarchitekten, Linz und Wien, www.xarchitekten.com
Partner: David Birgmann, Bettina Brunner, Rainer Kasik, Max Nirnberger, Lorenz Prommegger
Mitarbeiter: Christian Hoffmann


Bebaute Fläche: 81 m²
Nutzfläche: 55 m²

Bestand: Steinmauerwerk, durchsetzt mit Steinpfeiler unter Denkmalschutz und Ziegelgewölbe mit unregelmäßigen Stichen und Nischen

Fotos: Max Nirnberger, Lorenz Prommegger

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Zwei rampenartige, überdurchschnittlich groß dimensionierte geschwungene Treppenaufgänge erschließen die drei Geschosse vom Erdgeschoss bis zur erhaben Bibliothek. Foto: Reflexion AG

Projekte (d)

heroal Hebe-Schiebetür mit integriertem Insektenschutz

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Die Fassade des Hochhauses ist über feine Lisenen vertikal gegliedert.

Projekte (d)

Ausgezeichneter Brandschutz komplett: alle Bauteile des SitaFireguards, hier z. B. für die Freispiegelentwässerung.

Unternehmen

Bild 1: In Versuchsreihen mit Glasfliesen konnte das Österreichische Forschungsinstitut in Wien nachweisen, dass unter Fliesen eingedrungenes Wasser weder in Richtung eines Gefälles abfließt, noch sich über eine zweite Entwässerungsebene entsorgen lässt. Bild: OFI

Fachartikel

Bild: Lignotrend / Foto: Foto&Design, Waldshut-Tiengen

Hochbau

Putzoberfläche an historischem Gebäude. Foto: Architekturzeitung

Wärmedämmung

Einsatz von Vakuum-Isolierglas im Neubau. Quelle: Schwarz Architekten/GlassX

Fachartikel

Die kleinen Keramikelemente sind auch aus größerer Entfernung anhand der flirrenden Spiegelungen erkennbar. Bildquelle: AGROB BUCHTAL GmbH / Jochen Stüber, Hamburg

Fassade

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