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19
Jun

Mit Holz bis zu Hochhausgrenze

Hochbau

 

Deutschlands erster Holzbau mit acht Vollgeschossen, dessen tragende Konstruktion aus Massivholz besteht, ist ein Beweis für die Leistungsfähigkeit des modernen Holzbaus. Die Entwicklung des K8, einem achtgeschossigen Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude von Kampa, wird von der TU München als Forschungsprojekt begleitet.

Das Gebäude ist ab dem Gründungsgeschoss, das konventionell in Beton entstand, komplett aus Massivholz in Brettschichtholz- bzw. Kreuzlagenholzkonstruktion ausgeführt. Auch die brandtechnisch sensiblen Bereiche wie Treppenhaus und Aufzugsschacht sind vollständig aus Holz errichtet. Alle Holzbauelemente für das Tragsystem, die Wände, Decken und das Dach des K8 wurden in industrieller Produktion vorgefertigt. Dadurch wurde eine gleichbleibende Qualität der Bauteile und zugleich eine enorm kurze Bauzeit möglich. Nach Fertigstellung des Untergeschosses wurden von der Kellerdecke bis zum Einzug, also für mehr als 3.000 m² Nutzfläche, nur sechs Monate Bauzeit benötigt.

Insgesamt verbaute das Unternehmen 1.350 m³ Holz aus heimischen Wäldern. Die hoch gedämmte Gebäudehülle des K8 reduziert in Verbindung mit einer effizienten Heiz- und Lüftungstechnik den Energiebedarf auf ein Minimum, weit unter den Anforderungen der Energie-Einsparverordnung 2014/16. Der berechnete Energieverbrauch des Gebäudes beträgt 15,1 kWh/m²a, das sind ca. 46.000 kWh im Jahr für das gesamte Gebäude. Die auf dem Flachdach installierte PV-Anlage leistet 60 kWp, das sind ca. 60.000 kWh Stromerzeugung pro Jahr und damit mehr als das Gebäude für Heizen, Lüften und Warmwasser in der Jahresbilanz verbraucht.

Das Gebäudekonzept des K8 ist nach Unternehmensangeben auf zukünftige Gebäude ähnlicher Typologie flexibel übertragbar. Dazu ist es in den Achsmaßen des Tragwerkes bzw. in der Anzahl der Geschosse skalierbar. Die offizielle Eröffnung des Neubaus im schwäbischen Aalen-Waldhausen findet Ende April statt.

Kampa GmbH, www.kampa.de


Bei BIG verantwortet Viktoria Millentrup aktuell The Plus. Der Gebäudekomplex in der norwegischen Provinz soll die nachhaltigste Möbelfabrik der Welt werden. Foto: BIG/Vestre

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Gebäudetechnik

Fotos: Nina und Michael Bohl I Wolfhagen

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On its roof, the design features not only be a park, but also a stacked cultural building under a "glass mountain". Image: MVRDV

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Auf lange Sicht gesehen, ist das Bauen mit textiler Bewehrung günstiger als mit Stahl. Unter anderem wird weniger Beton benötigt, die Bauteile sind langlebiger und Instandsetzungsmaßnahmen können komplett entfallen. Foto: solidian

Hochbau

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