18
Jan

Sanierung und Erweiterung der Kongresshalle am Zoo Leipzig

Fachliteratur

Umfassend von HPP saniert und um neue Säle erweitert, konnte die Kongresshalle am Zoo Leipzig bereits im vergangenen Jahr wiedereröffnet werden. Als Gesellschaftshaus des Zoologischen Gartens in Leipzig im Jahr 1900 erbaut, wurde das turmbewehrte neoromanische Bauwerk nach Kriegszerstörungen und Reparaturen 1946 als Kongresshalle wieder in Betrieb genommen. Doch Vernachlässigung und schließlich jahrelanger Leerstand fügten dem Gebäude großen Schaden zu.

2009 setzte sich HPP in dem Wettbewerb durch, den die Stadt Leipzig zur Sanierung und Erweiterung des denkmalgeschützten Bestandes der Kongresshalle neben dem Leipziger Zoo ausgelobt hatte. In zwei Bauabschnitte gegliedert, besteht die Erneuerung der Kongresshalle aus der Rekonstruktion der historischen Säle im Stil ihrer Bauzeit und dem Neubau weiterer Säle. Im ersten Bauabschnitt wurden von 2010 bis Ende 2011 Teile des Süd- und Nordflügels saniert, der Bach-Saal wiederhergestellt sowie ein Neubau mit zusätzlichen Sälen errichtet. Darunter der Telemannsaal, der mit seiner Fassade aus überlagerten Spitzbögen die Bezüge des Weißen Saals aufnimmt und sie in einer modernen Architektursprache fortsetzt. Die Fassade wurde vor Ort aus weißen Betonelementen hergestellt.

Im zweiten Bauabschnitt wurden der Weiße Saal, der Große Saal und der Richard-Wagner-Saal saniert. Heute werden die insgesamt 14 Veranstaltungsräume von der Leipziger Messe als Kongresszentrum genutzt, der neue Palmensaal dient dem Zoo als Restaurant.

Die gerade im Jovis Verlag erschienene Publikation mit Texten von Herausgeber Falk Jaeger wirft ein Schlaglicht auf die Projektgeschichte und berichtet über die von HPP geplanten, umfangreichen Sanierungsarbeiten und die Restaurierung der historischen Säle. Vorgestellt werden auch die modernen Säle und die neuen Bauteile, die das Ensemble funktional ergänzen und zu einem modernen Kongresszentrum machen. „Einem der wenigen in Europa im Spannungsfeld zwischen Historie und Moderne“, erläutert der verantwortliche HPP-Gesellschafter Gerd Heise.

Fotos: Jochen Stüber


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