29
Okt

Luftdichtbahn - Dampfbremse von außen

Dach

 

Auf dem Weg zu einem energetisch sanierten Dach liegen viele Hindernisse. Eines davon ist ein innen bereits ausgebautes Dachgeschoss, dessen raumseitige Verkleidung nicht luftdicht ausgeführt wurde. Bei einer Dachsanierung von außen muss in so einem Fall die Dampfbremse nachträglich eingebaut werden. Genau für diesen Zweck hat der Schweizer Hersteller Ampack die Luftdichtbahn »Ampatex LDA 0.02 plus« entwickelt – eine Dampfbremse, die flächig über den Sparren verlegt wird.

Absolute Luftdichtheit ist das A und O einer wirkungsvollen Dachsanierung. Nur so lassen sich energieintensive Wärmeverluste und potentielle Bauschäden durch Tauwasser und Schimmelbildung verhindern. Wird die Dachsanierung von außen durchgeführt, bieten sich mehrere Möglichkeiten an, die luftdichte Schicht im Gesamtaufbau zu platzieren. Eine davon ist die Verlegung der Dampfbremse über der Tragkonstruktion. Dabei wird die Luftdichtung in den kälteren Bereich des Dachaufbaus verschoben. Der Vorteil dieser Aufbauvariante: Die schon vorhandene Zwischensparrendämmung kann in der Regel erhalten bleiben. Darüber hinaus bietet sich die flächige Verlegung besonders für komplizierte Dachgeometrien an. Eine darauf verlegte Überdämmung der luftdichten Schicht schließt das Dach nach außen ab.

Wichtig vor der Verlegung der »Ampatex LDA 0.02 plus« ist die absolut hohlraumfreie Dämmung der Gefache. Eventuelle Dämmlücken müssen bis zur Sparrenoberkante aufgefüllt werden. Anschließend kann die Dampfbremse parallel zur Traufe flächig auf den Sparren angebracht werden. Für eine einfachere Verarbeitung ist die Luftdichtbahn beidseitig mit integrierten Tapes bestückt. So haftet an den 10 Zentimeter breiten Überlappungen Klebeband auf Klebeband, was die Luftdichtheit sicherstellt. Für Anschlüsse an diversen Einbauten und Durchdringungen der Luftdichtbahn bietet Ampack Zusatzprodukte wie den Flüssigkleber »Ampacoll Superfix«, das »Butylkautschukband Ampacoll BK 535« und das »Acrylklebeband Ampacoll XT 60« an. Damit lassen sich alle luftdurchlässigen Stellen sicher abdichten. Besonderes Augenmerk sollte auf die Anschlüsse an Traufe und Giebelseite gelegt werden. An die Verlegung der »Ampatex LDA 0.02 plus« sollte anschließend unmittelbar der Einbau der Überdämmung erfolgen, um Tauwasserbildung an der Unterseite der Dampfbremse zu vermeiden. Als Faustregel für die Dicke der Überdämmung gilt, dass sie rund ein Drittel der gesamten Dämmstärke betragen sollte.

Ampack AG, www.ampack.ch

 


Foto: Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.

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