13
Dez

Artemide Preisträger im Studentenwettbewerb Lighthouse Competition gekürt

Nachrichten


Der Leuchtenspezialist Artemide hatte gemeinsam mit dem Fachbereich »Umweltbewusstes Planen und experimentelles Bauen« der Universität Kassel im Wintersemester 2009/2010 einen Wettbewerb ausgelobt. Rund 100 Studententeams aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und der Türkei reichten ihre Entwürfe für ein »Haus der Zukunft« in Istanbul ein. Jetzt wurden im Artemide-Showroom in Frankfurt die Gewinner bekannt gegeben und in feierlichem Rahmen die Preise überreicht. Gleichzeitig wurden dem interessierten Publikum die Wettbewerbsentwürfe inklusive der Modelle präsentiert. 

Vor rund 120 Gästen – Architekten, Studenten mit deren Familien sowie Hochschulvertretern – wurden kürzlich mit drei Hauptpreisen und sechs Sonderpreisen die besten Entwürfe des »Lighthouse Competition« gekürt. Studenten der Architektur, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und des Städtebaus an deutschsprachigen und türkischen Hochschulen waren aufgerufen worden, ein Haus der Begegnung in Istanbul, an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien, zu planen. Der Ort war klar definiert: ein spannungsreiches, natürlich-urbanes Grundstück am Bosporus. Das »Haus der Zukunft« sollte die Kommunikation zwischen morgenländischer und abendländischer Kultur fördern und als »Leuchtturm nachhaltiger Architektur«, so der Ausschreibungstext, Beispielcharakter erlangen. Dabei legten die Auslober des Wettbewerbs besonderen Wert auf die Beleuchtung. Das Licht sollte das Wohlbefinden der Gebäudenutzer aktiv fördern und zur Erzeugung von Atmosphären im Inneren und Äußeren des Kulturzentrums eingesetzt werden. Steffen Salinger, Geschäftsführer der Artemide GmbH, Fröndenberg: »Wir haben diesen Wettbewerb gesponsert, weil wir die Bedeutung des Lichts für die Wahrnehmung von Architektur und für das Wohlbefinden des Menschen ins Bewusstsein künftiger Architektengenerationen rücken möchten.« Wichtig sei es jedoch auch, die vielfältigen Möglichkeiten zu verdeutlichen, die Lichtsysteme wie »My White Light« den Architekten bieten.

Die Laudatoren der Preisverleihung, Steffen Salinger, Geschäftsführer Artemide DE/ AT/ CH, Hakky Akyol, Architekt, Hamburg, und Prof. Claus Anderhalten, Fachbereichsleiter »Umweltbewusstes Planen und experimentelles Bauen« an der Universität Kassel, zeigten sich von der Qualität der Entwürfe beeindruckt. Der erste Preis, der mit 2500 Euro dotiert war, ging an das studentische Team Timo Sprengel, Claudius Neda und Felix Fritz von der Universität Stuttgart, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen. Betreut hatte das Gewinnerteam Dipl.-Ing. Stephan Birk. Der Entwurf zeigt einen Solitär, der nach vier Seiten nahezu gleichwertige Fassaden ausbildet. Er kombiniert festgelegte Funktionsbereiche eines Kulturzentrums wie Bibliothek, Ausstellungsräume und Gästezimmer mit offenen Kommunikationszonen. Dieser Wechsel zwischen offenen und geschlossenen Bereichen spiegelt sich auch im Äußeren des Gebäudes wieder und führt »zu einer spannungsreichen Tag-Nacht-Wirkung, die vom Wechsel der sichtbaren Schichten unter den verschiedenen Lichtsituationen lebt«, so die Jury.

Den zweiten Preis mit 1500 Euro errang mit Johanna Burkert und Fabian Scholz ein Team der TU Berlin, LIA Fachgebiet Prof. Finn Geipel, mit Betreuer Ken Koch. Der dritte Preis und damit 500 Euro gingen an Imanuel Mihm und Magdalena Klingemann, HCU-HafenCity Universität Hamburg, Fachbereich Architektur. Als Betreuer fungierten Prof. Klaus Sill und Prof. Bernhard Hirche. Sechs weitere Teilnehmergruppen wurden lobend erwähnt und die Studenten erhielten Sonderpreise in Form einer Leuchte von Artemide.

Die Preisträger des Lighthouse Competition waren von einer hochkarätig besetzten Jury ermittelt worden. Als Preisrichter hatten fungiert: Prof. Ernesto Gismondi, Präsident der Artemide Gruppe, Mailand, Prof. Carlotta de Bevilacqua, Architektin und Designerin, Mailand, Dipl.-Ing. Hakky Akyol, Architekt, Hamburg/Istanbul, Dipl.-Ing. Tim Edler, Architekt, Berlin, Dipl.-Ing. Andreas Heiland, Lichtplaner, München sowie Dipl.-Ing. Andrew Holmes, Lichtplaner und Architekt, Stuttgart. Insgesamt gab es drei Wertungsrundgänge. Um in die zweite Runde zu gelangen, musste ein Entwurf von mindestens einem Preisrichter befürwortet werden. In den dritten und letzten Rundgang gelangten alle Arbeiten, die von den Preisrichtern in einfacher Mehrheit befürwortet worden waren. Aus den verbliebenen Entwürfen wurden die Preisträger ermittelt und die übrigen Arbeiten wurden für einen Sonderpreis vorgeschlagen.

Preisträger

1. Preis
Universität Stuttgart, Institut für Baukonstruktion und Entwerfen, Lehrstuhl 1
Studenten: Timo Sprengel, Claudius Neda, Felix Fritz
Betreuer: Dipl.-Ing. Stephan Birk

2. Preis
TU Berlin, LIA Fachgebiet Prof. Finn Geipel
Studenten: Johanna Burkert, Fabian Scholz
Betreuer: Ken Koch

3. Preis
HCU-HafenCity Universität Hamburg, Fachbereich Architektur
Studenten: Imanuel Mihm, Magdalena Klingemann
Betreuer: Prof. Klaus Sill und Prof. Bernhard Hirche

Sonderpreise

FH Regensburg, Fachbereich Architektur
Student: Fabian Eisenblätter
Betreuer: Prof. Dr. Rudolf Hierl und Dozent Stephan Häublein

HCU-HafenCity Universität Hamburg, Fachbereich Architektur
Studenten: Kilian Allmann, Sven Braun
Betreuer: Prof. Klaus Sill und Prof. Bernhard Hirche

FH Kärnten, Spittal a.d. Drau, Fachbereich Architektur
Studenten: Sebastian Horvath, Daniela Fössleitner, Nina-Flora Holly, Teresa Stauder
Betreuer: Arch. DI. Dr. Nigst und DI. Heiduk

Universität Kassel, Fachbereich Architektur
Studenten: Nihal Dogrul
Betreuer: Univ. Prof. Claus Anderhalten, Vertr.-Prof. Michael Döring, Dipl.-Ing. Anna Baltschun, Dipl.-Ing. Filip Nosek

Hochschule RheinMain (Wiesbaden), Fachbereich Architektur
Studenten: Dennis Zander, Carsten Brylka
Betreuer: Dozent Prof. G. Weber

Hochschule Regensburg, Fachbereich Architektur
Student: Martin Seifert
Betreuer: Prof. Dr. Rudolf Hierl


 

Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

GM RAILING UNI ist eine Erweiterung der GM Railing-Reihe. Diese zeichnet sich durch einen hohen Grad an Vorfertigung aus und durch eine einfache Montage.

Fassade

Die CE-Kennzeichnung bestätigt, dass der Isokorb die allgemein gültigen europäischen Anforderungen erfüllt. Foto: Schöck Bauteile GmbH

Hochbau

Die aus massiven Holzprofilen und Glas bestehenden Massivholz-Rahmentüren von Schörghuber kommen oftmals in öffentlichen Gebäuden in Fluren, Treppenhäusern und Eingangsbereichen zum Einsatz. Ohne Glashalteleisten und mit besonders schmalen Rahmenbreiten wirken Türlösungen des Typs Seamless besonders filigran und großflächig. Foto: Schörghuber

Türen+Tore

Frische Luft im Bad: Das Geberit DuoFresh Modul kann in vielen Unterputzspülkästen nachgerüstet werden und ist kombinierbar mit Betätigungsplatten der Reihe Sigma. Foto: Geberit

Unternehmen

Um den modernen, mehrgeschossigen Holzbau voranzutreiben, hat der schweizerische Architektur- und Holzbau-Spezialist, az Holz AG, in Ziefen bei Basel ein beispielhaftes Wohnbauprojekt in Klimaholzhausbauweise realisiert

Hochbau

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen