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Start Innovation Rohbau Bauteilaktivierung mit Ziegel
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Bauteilaktivierung mit Ziegel

 

Unitherm Flächenheizung

Mit der neuen Flächenheizung »Unitherm« bieten die Ziegelwerke Leipfinger-Bader eine Möglichkeit zur Bauteilaktivierung von Ziegelhäusern an. Bei der Bauteilaktivierung wird die thermische Speicherfähigkeit von Wänden, Böden und Decken genutzt. Die Flächenheizung arbeitet nach dem Strahlungsprinzip und hat den Vorteil, dass aufgrund der deutlich größeren Übertragungsfläche als bei einem normalen Heizkörper nur eine geringere Vorlauftemperatur benötigt wird. So können nach Unternehmensangaben bis zu 40 Prozent Energie gespart werden. Das Ziegel-Flächenheizungssystem ist nach DIN EN 1264 zertifiziert und KfW-förderungsfähig. »Unitherm« ist sowohl für den Neubau als auch für die Sanierung geeignet.

Flächenheizung

»Unitherm«-Heizelemente bestehen aus geschlossenen Ziegelschalen mit einem in vier Schleifen eingebetteten Heizrohr. Die Flächenheizungsmodule geben über die Bauteilaktivierung im Mauerwerkskern kontinuierlich Wärme gleichmäßig in den Raum ab. Warme Wandoberflächen werden als besonders angenehm wahrgenommen, vergleichbar mit der Wärmestrahlung der Sonne: Nicht die Luft wird aufgeheizt, sondern die Oberfläche auf die sie trifft, wie beispielsweise Haut oder Kleidung. Obwohl die eigentliche Raumtemperatur niedriger ist als bei herkömmlichen Heizkörpern, wird der Raum als angenehm warm empfunden. Neben dem Einsatz als Wandheizung eignet sich das System mit ähnlich hohem Wirkungsgrad auch zur sommerlichen Temperierung. Die Elemente wirken der Aufheizung des Mauerwerks entgegen und sorgt für einen Temperaturausgleich.

http://www.architekturzeitung.com/azbilder/2011/1111/bauteilaktivierung.jpg

Die »Unitherm«-Flächenheizung erfüllt die Anforderungen der KfW-Förderstandards, da Heizkosten merklich reduziert werden können: Aufgrund der erhöhten Wandtemperatur (thermische Entkoppelung) kann auf ein starkes Aufheizen der Raumluft verzichtet werden.

Die Installationskosten einer Flächenheizung sind in der Regel nicht höher als bei einer konventionellen Heizung. Der entstehende Arbeitsaufwand – ob im Neubau oder bei der Sanierung – ist vergleichsweise gering. Die im Steinraster gefertigten Heizelemente sind in Längen von 66 bis 396 Zentimetern erhältlich und werden werksseitig so vorgefertigt, dass sie anschlussfertig auf die Baustelle gelangen. Dort können sie in den Wandaufbau integriert werden.

Herkömmliche Wärmeverteilungssyteme benutzen die Raumluft als Wärmeträger. Die Luft muss in diesen Fällen stark erwärmt werden. Die »Unitherm«-Flächenheizung geht hingegen den umgekehrten Weg: Wärme wird je nach Bedarf über Wände, Decken und Boden in den Raum abgegeben. Die großflächige Strahlungswärme minimiert Temperaturdifferenzen und reduziert so die natürliche Konvektion. Eine Flächenheizung ist dadurch auch für Allergiker geeignet. Weil die Luft weniger stark erwärmt wird, wirbeln die in der Wand integrierten Heizelemente deutlich weniger Luft auf. So bleibt die Luft weitgehend frei von Konvektionsbelastungen in Form von Hausstaubmilben und Pflanzenpollen.

Leipfinger-Bader, www.leipfinger-bader.de

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