26
Mai

Sven Fennema – Realität ist Ansichtssache

Design Kunst

captured, Sprinkenhof, Hamburg. Foto: Sven Fennema 

Verlassene Orte, sogenannte lost places, moderne Bauwerke, aber auch außergewöhnliche Innenansichten stehen im Fokus des Fotografen Sven Fennema. Dabei ist es ihm wichtig, die Objekte nicht so zu fotografieren wie sie Passanten im vorbei gehen sehen würden. Vielmehr legt er sein Augenmerk auf die kleinen Details, Strukturen, Formen und Linien, um eine ganz neue, andere Perspektive zu erschaffen. Die so entstehenden Arbeiten konzentrieren sich häufig auf Ausschnitte, die - ihrer Ganzheit entrissen – neue Sichtweisen offenbaren.

circus of circles, La Defense, Place Ronde, Paris. Foto: Sven Fennema

Schon als Kind konnte er nach eigener Aussage kaum an einem Bauwerk vorbei gehen ohne es näher zu betrachten. Seit 2007 wurde die Kamera zu seinem Begleiter bei diesen Erkundungen. Als Autodidakt entwickelte der Krefelder Fotograf seine ganz eigene Handschrift, die man in jedem seiner Bilder erkennt. Der Verzicht auf künstliches Licht und die dadurch entstehenden stimmungsvollen Lichtspiele, Überstrahlungen, ungewöhnliche Kameraführungen oder auch Mehrfachbelichtungen charakterisieren sein Schaffen.

Seine Motive findet er in teils aufwändiger Recherchearbeit in ganz Europa. Viele seiner Arbeiten entstanden in Italien, Frankreich, Belgien und den Niederlanden. Jedes seiner Bilder ist das Resultat der Auseinandersetzung mit einem Ort, seiner Stimmung, seiner Geschichte. Aus dieser Wirkung formt Fennema sein Bildkonzept lange bevor er seine Kamera aufbaut, um den Ort seinen Vorstellungen entsprechend, zu entdecken und festzuhalten.

palace of rubik, Messe Torhaus, Frankfurt. Foto: Sven Fennema
blind watcher, La Defense, Statue von Igor Mitoraj, Paris. Foto: Sven Fennema

Der Fotograf erzählt Geschichten und hält diese in lebendigen Bildern fest. So entstand auch im Jahr 2009 der Name seiner Firma »Living Pictures«. Seit Beginn seiner Selbstständigkeit erweitert er sein Portfolio und erhält dafür nationale und internationale Aufmerksamkeit für seine Kunst. Heute bietet er neben seinen künstlerischen Arbeiten der verlassenen Orte auch Interieur- und Exterieur Fotografie, City- und Landscape und auch 360° Panografien an.

Bereits im ersten Jahr seiner Selbstständigkeit bekam er eine Einladung zu seiner ersten Vernissage in Stockholm. 2010 illuminierte er die bekannte Modenschau Cali Expo Show in Brasilien. Auftragsarbeiten für Kampagnen z.B. der Nexus Carpets Südafrika und Sony Music Italien folgten in den nächsten Jahren. Neben seinem ersten Bildband »Ästhetik des Untergangs« (zusammen mit Björn Pretzel), blickt er auf zahlreiche Ausstellungen und Publikationen wie z.B. in dem Surface Magazin China zurück.

silent glory, Schloss, Belgien. Foto: Sven Fennema
walls of wine, Weingut mit angeschlossener Villa, Schweiz. Foto: Sven Fennema

Sein persönliches Highlight jedoch war 2012 die Gruppenausstellung »Forgotten Places« auf der Champs-Élysées. Für die Publicis Group stellte er dort zusammen mit den renommierten Kollegen Peter Lippmann, Dimitri Tolstoi und Thomas Jorion aus. Aktuell kann man die Werke Fennemas noch bis zum 31.10.2013 in der Langzeitausstellung »Poetry of Yesteryear« in der Corte Eremo in Mantova (Italien) sehen.

www.sven-fennema.de

 

solitude, Industriellen-Palast, Spanien. Foto: Sven Fennema


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Durchblick mit planebener Oberfläche: Das neue Fertigfenster Knauf FlatWin. Foto: Knauf/Stefan Ernst

Innenausbau

Sieger Kategorie Neubau: Meeting Centre in Grândola, Aires Mateus Architects, Lissabon. Foto: Nelson Garrido

Nachrichten

Sergei Tchoban war einer der Referenten bei der ersten Auflage des Lichtarchitektur-Kongress 2018 in Lindau. Auch in diesem Jahr werden hochkarätige Spezialisten auf der Bühne stehen.

Termine

Das Vakuum-Isolierglas Fineo kommt ohne Dichtungen und Evakuierungsöffnung aus. Foto: AGC Interpane

Fassade

Smart Cities und smart Citizens: Im Fallbeispiel „Herrenberg“ werden unterschiedliche Modelle, Datenebenen, Analysen und Simulationen zu einem „digitalen Zwilling“ miteinander verknüpft und in VR-Umgebungen visualisiert um z.B. Planung und Entscheidungsfindung bei städtebaulichen Prozessen zu unterstützen. Einen Eindruck davon kann man beim Symposium gewinnen.

Termine

Bis zu 1,20 Meter große Ringleuchten durchbrechen als Hingucker die Linearität des Store-Designs; rechteckige Profilleuchten unterschiedlicher Formate hingegen nehmen die übergeordnete Formensprache anwendungsbezogen auf. Foto: schwalenberg-fotografie

Beleuchtung

Mit der Übertragung des Lotus-Effekts auf eine Fassadenfarbe wurde vor 20 Jahren ein neues Kapitel bei den Bautenbeschichtungen aufgeschlagen. Foto: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Um die Exponate vor schädlichem Licht zu schützen, haben die Architekten die Zahl der Fenster eingeschränkt. Umso identitätsstiftender ist daher das große Fenster zum Dom, das von außen einen gezielten Einblick ins Innere des Museums bietet und umgekehrt von Innen am Ende des Rundgangs einen Blick in die historische Altstadt von Regensburg. Foto: Alexander Bernhard

Fassade

Flachdachentwässerung von A wie Attikaentwässerung bis S wie Sanierung. Umfangreiche Information und Praxisunterstützung in allen Einsatzbereichen.

Unternehmen

In Bad Homburg vor der Höhe entstand auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs ein modernes Bürogebäude in außergewöhnlichem Erscheinungsbild samt einer Fassade mit Wiedererkennungswert. Foto: Hopermann Fotografie/FREYLER

Fassade

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen