16
So, Jun

Anzeige AZ-Artikel-728x250 R8

Sachsen ermöglicht den „Gebäudetyp E“

Nachrichten

Die Architektenkammer Sachsen steht nach eigener Darstellung über die jüngsten Anpassungen in der Sächsischen Bauordnung positiv gegenüber. Diese Anpassungen ebnet den Weg für einfachere und experimentellere Bauvorhaben, ermöglichen eine flexiblere Gestaltung von Bauprojekten und tragen zur Förderung von innovativen architektonischen Ansätzen bei.

Das Bauwesen kämpft seit Jahren mit den Folgen von Bürokratie, Überregulierung und hohen Baukosten. Der „Gebäudetyp E“ ermöglicht es Bauherren und Architekten einvernehmlich festzulegen, welche Anforderungen an das gemeinsame Bauvorhaben wirklich wichtig sind und an welchen Stellen bewusst Abweichungen von geltenden Vorschriften machbar oder sogar wünschenswert sind. Dies erlaubt einerseits eine kostengünstigere, schnellere und technisch einfachere Ausführung bewährter Bauweisen, andererseits eröffnet es die Umsetzung innovativer Ideen, die in den Normen noch nicht abgebildet sind.

Architektenkammer Sachsen begrüßt Anpassungen in der Sächsischen Bauordnung

„Die Aktualisierung der Sächsischen Bauordnung ist eine wichtige Maßnahme gegen die Überregulierung im Bauwesen und damit ein bedeutender Schritt in Richtung kreativer und nachhaltiger Architektur. Wir freuen uns, dass die in der Sachverständigenanhörung zum Gesetzentwurf explizit geäußert Anregung der Kammer von der Politik aufgegriffen wurde und Eingang in den § 67 SächsBO gefunden haben.“, erklärt Andreas Wohlfarth, Präsident der Architektenkammer Sachsen.

Der Sächsische Landtag hat in seiner Plenarsitzung am 31. Januar 2024 unter anderem das Gesetz zur Änderung der Bauvorlageberechtigung beschlossen und damit auch den Weg für den sogenannten „Gebäudetyp E“ geebnet. Die Architektenkammer Sachsen hatte in den letzten Monaten zahlreiche Gespräche mit Vertreter von Politik, Recht und Wirtschaft geführt und auf all diesen Ebenen für die Einführung des „Gebäudetyp E“ ihre Argumente vorgetragen und erläutert.


Bislang wurden die zwei Gebäude des Mozarteums nur unzureichend miteinander verbunden. Foto: Andrew Phelp

Fassade

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

Anzeige AZ-Artikel-728x250 R8

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8