27
Jan

Ausstellung JUST NATURE

Design Kunst

 

Susannah Martin, Fräulein, Öl auf Leinwand, 100x150cm, 2010, Copyright Künstlerin
Susannah Martin, Fräulein, Öl auf Leinwand, 100x150cm, 2010, Copyright Künstlerin

In der Ausstellung JUST NATURE im Frühjahr 2019 geht es um Freiheitsentwürfe, die sich im Verhältnis von Mensch und Natur niederschlagen.

Welche Bilder von Natur sind in der aktuellen Zeit vorherrschend und wie wird der menschliche Körper in der Landschaft dargestellt? Dem überwiegend digitalen Leben stellt die Ausstellung JUST NATURE im Kunstforum der TU Darmstadt die Frage nach dem Verhältnis von Mensch und Natur gegenüber, fragt nach möglichen gesellschaftlichen Utopien jenseits von Internet und Virtualität.

Susannah Martin, Amazone, Acryl auf Papier, 2011, Copyright Künstlerin
Susannah Martin, Amazone, Acryl auf Papier, 2011, Copyright Künstlerin

Bereits in der Ausstellung LOST IN TRANSITION – vom Flüchtigen, Ephemeren (24. September bis 10. Dezember 2017) thematisierte der US-amerikanische Künstler William Lamson mit seiner Videoarbeit „In the roaring garden“ die Gedanken des Transzendentalisten Henry David Thoreau (1817-1862). Dieser hatte bereits in seinem 1854 erschienenen Buch „Walden. Oder das Leben in den Wäldern“ die Frage nach einem einfachen Leben in der Natur beschrieben – und hochaktuelle Thesen aufgestellt. Diese Anregungen werden in JUST NATURE aufgegriffen.

Im Fokus der von Julia Reichelt kuratierten Schau steht das Werk der US-amerikanischen Künstlerin Susannah Martin (*1964, New York). Ihre dem klassischen Thema „Akt in der Landschaft” verpflichteten Gemälde überraschen nicht nur durch vielschichtige Anspielungen. Bekannte Motive finden sich darin ebenso wie bestimmte Epochen der Kunstgeschichte, etwa das Gemälde „Déjeuner sur l´herbe” (Das Frühstück im Grünen) von Éduard Manet (1863) oder die Zeit der Lebensreformbewegung um 1900.

Susannah Martin, Le Déjeuner Sur L´herbe est Fini, Öl auf Leinen, 2016, Copyright Künstlerin
Susannah Martin, Le Déjeuner Sur L´herbe est Fini, Öl auf Leinen, 2016, Copyright Künstlerin

Susannah Martin findet eine völlig eigene Bildsprache, um das Verhältnis des Aktes in der Natur darzustellen. Für sie ist der entblößte Mensch, der bar jeglicher sozialen Indikatoren ist, ein Symbol des Menschen schlechthin.

In seinem Verhältnis zur Natur spiegelt sich die antagonistische Kluft zwischen natürlichem und naturverbundenem Zustand und dem Menschen als Konsumenten oder kulturellem Wesen: „I am interested in exploring further the nature of our enslavement to our own cultural creations and our psychic battle for liberation from these addictions.” (Susannah Martin)
Rahmenprogramm

Öffentliche Führungen
Donnerstag, 21. März 2019, 18 Uhr gleichzeitig auch Einführung für interessierte Lehrkräfte aller Schulformen und Sonntag, 28. April 2019, 17 Uhr

Lesung
Mittwoch, 22. Mai 2019, 20 Uhr
Fremdgehen: Margarete Stokowski – Der Untergang des Patriarchats
Moderation: Lisa Hille, Wilhelm–Köhler-Saal der TU Darmstadt (neben TU Kunstforum) – in Kooperation mit dem Festival Sex@TheCity

Gespräch mit der Künstlerin
Donnerstag, 23. Mai 2019, 18 Uhr
Susannah Martin im Gespräch mit Julia Reichelt

Vortrag
Sonntag, 26. Mai 2019, 17 Uhr – Finissage
Lebensreform heute?! (Prof. Kai Buchholz, h_da Darmstadt)
anschließend Kurzführung und Apéritif

Susannah Martin JUST NATURE
17. März bis 26. Mai 2019 im Kunstforum der TU Darmstadt
Hochschulstr.1, 64289 Darmstadt
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mittwoch bis Sonntag, 13 bis 18 Uhr

www.tu-darmstadt.de/kunstforum

Susannah Martin, The Day I Quit, Öl auf Leinwand, 140x300cm, 2014, Bildrechte Künstlerin
Susannah Martin, The Day I Quit, Öl auf Leinwand, 140x300cm, 2014, Bildrechte Künstlerin


Visualisierung des Neubaus des Bayerischen Rundfunks in München-Freimann. Foto: Fritsch + Tschaidse Architekten

Dach

Luftbild des Bettenhauses der Waldkliniken Eisenberg. Bildquelle: HG Esch

Gebäudetechnik

Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

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