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Apr

Cradle-to-Cradle im Massivbau: Vorbild Kalksandstein

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Zum nachhaltig umweltschonenden Bauen gehören mehrere Faktoren: ökologische Baustoffe und die energetische Gesamtgebäudebilanz ebenso wie ein Nutzungskonzept über den gesamten Lebenszyklus inklusive Rückbau und Recycling. Eine Kalksandstein-Funktionswand mit dem Prinzip der strikten Bauteiltrennung – von KS* bereits seit mehr als 60 Jahren umgesetzt – vereint diese Forderungen optimal. Hier hebt sich der weiße Stein von anderen Wandbaustoffen ab: Der natürliche Mauerstein Kalksandstein (KS) entsteht ressourcenschonend und energiearm. Er ist das tragende Gerüst für massive, langlebige Gebäude und sortenrein vollständig in den Wertstoffkreislauf rückführbar. Reststoffe aus der Produktion fließen schon seit vielen Jahren wieder in den Produktionsprozess zurück.

Durch die strikte Trennung der Bauteilschichten ist es möglich, Kalksandstein-Wände sortenrein zu recyceln. Bild: KS-ORIGINAL GMBH

Kalksandstein besteht aus den reinen, natürlichen Grundstoffen Kalk, Sand und Wasser und wird in einem energiearmen Prozess ohne chemische Zusätze regional gefertigt. Dieses Reinheitsgebot ermöglicht die vollständige Recyclierbarkeit des Werkstoffs, der so idealtypisch für ökologisch verantwortungsbewusstes Bauen mit hoher bauphysikalischer Leistungsfähigkeit steht. Hinzu kommen die Aspekte wartungsfrei und langlebig: Der weiße Stein prägt seit mehr als 120 Jahren die Baukultur mit langen, kostengünstigen Nutzungszeiträumen und positiver Umweltbilanz. Steht das KS-Gebäude doch einmal zum Abriss, lässt sich das Mauerwerk einfach dem Recycling zuführen.

Recycling erfordert Natürlichkeit
Durch die Funktionstrennung Statik – Wärmedämmung – Witterungsschutz können die Bauteilschichten separiert rückgebaut und der Kalksandstein weitergenutzt werden. Als rein mineralischer Bauschutt ist er auch wesentlich kostengünstiger zu entsorgen als beispielsweise schadstoffbelastetes Holz oder Verbundbaustoffe wie mit Dämmstoffen verfüllte Mauersteine. Chemisch behandelte Baustoffe legal zu entsorgen, ist oft noch weitaus aufwändiger. Dagegen kommt recyclierter Kalksandstein unter anderem im Straßenbau oder als Vegetationsbaustoff zum Einsatz – sortenrein sogar als Wertstoff zur Herstellung neuer Steine. Reststoffe, die bei der Produktion im Werk entstehen, fließen schon heute als Zuschlagstoff wieder in die Steinproduktion.

Der natürliche Wandbaustoff Kalksandsandstein wird ausschließlich regional hergestellt. Bild: KS-ORIGINAL GMBH

Natürlichkeit ist Zukunft
Die Bedeutung des natürlichen, nachhaltigen Bauens ist längst elementar in modernen Architektur-Konzepten. Mit dem Ziel, die Umwelteinflüsse des Kalksandsteins umfassend unter ganzheitlichen, nachhaltigen Gesichtspunkten wissenschaftlich zu dokumentieren, ist bereits 1994 eine Ökobilanz erstellt worden. Sie belegt die exzellenten Umwelteigenschaften des Kalksandsteins über seinen Lebenszyklus (Rohstoffgewinnung, Produktion, Transport, Nutzung, Rückbau/Recycling). In der Ökobilanz heißt es unter anderem: »Kalksandsteine (…) können als der Natur nachempfundene Mauerwerksteine bezeichnet werden.«

Darüber hinaus gibt es für Kalksandsteine vom Institut Bauen und Umwelt e.V. eine ausführliche Umwelt-Produktdeklaration nach ISO 14025 und EN 15804. Diese ist kostenlos auf der Website des Instituts wie auch unter ks-original.de downloadbar.

Baustoff-Recycling – eine europäische Aufgabe
Baustoff-Recycling heißt, den größten Abfallstrom Europas in wertvolle Produkte zu verwandeln. Europäische Vorgaben verlangen, die Verwertungsquote von Baurestmassen bis 2020 auf 70 Prozent anzuheben. Dabei fordert die »European Quality Association for Recycling« (EQAR), dass hochwertige Recycling-Baustoffe wieder in den Bauprozess einfließen. Von der Europäischen Kommission kommt als rechtliche Vorgabe hinzu, dass durch die Verwertung der Bauabfälle kein Ökotoxitätspotential entsteht. KS* steht zu diesen Zielen, denn Kalksandsteine tragen dazu bei, unsere Umwelt lebenswert zu erhalten. Der Wandbaustoff erfüllt bereits heute die Euro-Ziele für 2020.

»Schnelltest Recyclingfähigkeit« – Kalksandstein überzeugt in allen Kategorien:
Mögliche Recyclingquote: 100 Prozent
Verbundbaustoff: nein
Schadstofffrei: ja
Sulfatbelastung: nein
Grundwassergefährdung: nein


Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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Deutsche Großstädte kommen mit dem Wohnungsbau kaum hinterher. Bauen mit vorgefertigten Elementen kann, wie hier in Berlin, Abhilfe schaffen. Foto: eyetronic – stock.adobe.com

Fachzeitschriften

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