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So, Mai

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Architekturgewebe ermöglicht besondere Lichtstimmung

Wer bei dem Begriff »Speisesaal-Beleuchtung« an flimmernde Leuchtstoffröhren und kühle Atmosphäre denkt, kennt das neue Lichtkonzept es Speisesaals der Jugendherberge in St. Gallen noch nicht. In den speziell für dieses Projekt gestalteten Leuchten kommt Architekturgewebe von Sefar zum Einsatz. Diese sorgen an diesem zentralen Treffpunkt des Gebäudes für eine hervorragende Lichttransmission und gleichzeitig für eine deutliche Verringerung des Lärmpegels.

Im Zuge der Modernisierung der Jugendherberge im Schweizer St.Gallen findet die vom Hochbauamt der Stadt St.Gallen beauftragte Fluora Leuchten AG für die Umsetzung der architektonischen Sonderleuchte mit Sefar den gesuchten Partner. Die Licht- und Akustik-Situation des Speisesaals soll verbessert und der zentrale Raum gleichzeitig zu einem hellen, freundlichen und zeitgemäß ausgestatteten Treffpunkt weltoffener Reisender werden.

Im Zentrum des Projekts stand die Entwicklung eines neuen Beleuchtungskonzepts, das neben der architektonisch-ästhetischen Lichtwirkung auch akustische Funktionen berücksichtigen sollte. In anderen Worten: Die neuen Leuchtkörper sollen harmonisches Licht abgeben, in Material und Dimension zum Raum passen sowie durch ihre Form und Platzierung den Lärmpegel im ansonsten eher Schall reflektierenden Speisesaal hörbar reduzieren. Mit »SEFAR Architecture IA-80-CL« wurde eine Materiallösung gefunden, die diesen Anforderungen entspricht.

Die technischen Spezifikationen dieses Gewebes erklären sich bereits aus der Materialbezeichnung: IA-80-CL steht für Innenraumanwendungen mit akustischem Mehrwert (IA = Interior Acoustics), hohe Lichtdurchlässigkeit (80 Prozent Transmissionsgrad) sowie eine klare Materialeigenschaft (CL = clear). In der praktischen Anwendung lässt dieses Architekturgewebe mindestens 80 Prozent des Lichts der Leuchtmittel durch, der hohe Streulichtanteil sorgt für angenehm helle Atmosphäre im gesamten Raum. Da die Gewebestruktur nicht zusätzlich beschichtet, sondern offen ist, wird Schall absorbiert – und nicht reflektiert.

Anstelle der vor dem Umbau eingesetzten Kugelleuchten hängen nun zylindrische Pendelleuchten von der Decke ab. Die Gewebe werden an der umlaufenden Seite (Anthrazit) und der Unterseite (Weiß) durch eine symmetrische Metallkonstruktion in Spannung gehalten. Dank des niedrigen Flächengewichts der Gewebe wiegen auch die Leuchten nur wenige Kilogramm. Sie scheinen an den dünnen von der Decke abgehängten Stahlseilen förmlich im Raum zu schweben. Auf diese Weise spielen sie ihren akustischen Zusatznutzen voll aus: Mit einem Durchmesser von 1,25 Metern sind die Leuchtkörper im Speisesaal groß genug, um die unangenehmen Geräusche von klappernden Tellern, klirrendem Besteck und rutschenden Stühlen einzudämmen.

Bauherr: Hochbauamt der Stadt St.Gallen, www.hochbauamt.stadt.sg.ch
Konfektionär/Ausführung: Fluora Leuchten AG, www.fluora.ch
Gewebe: Sefar AG, www.sefar.com


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