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Diplomarbeit Animated Atmosphere

Nachrichten
In ihrer Diplomarbeit befasst sich Nora Graw als Absolventin der Universität für angewandte Kunst in Wien mit einem Entwurf für die argentinische Film-Industrie. Mit »Animated Atmosphere« entwirft sie eine amorphe Struktur an einer Hafenmole in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires.

Das Gebäude enthält Kinos und Ausstellungsräume für öffentliche Veranstaltungen sowie Büros für kleine Unternehmen, die in der Filmindustrie tätig sind. »Animated Atmosphere« entstand als Projekt im Fachbereich von Greg Lynn.

Nora Graw erläutert ihre Arbeit:

Konventionelle Filme sind an die physischen Bedingungen des Filmsets gebunden oder collagieren eine artifizielle Umgebung um die gewünschte Atmosphäre und Ästhetik zu erzeugen. Animationsfilme schaffen eine abstrakte Welt, die physische Eigenschaften imitiert, sie isoliert und übersteigert. So wird ein virtuelles Umfeld geschaffen das durch seine Ästhetik eine dreidimensionale Kulisse erzeugt.

Das Konzept lautet: die Charakteristika des Animationsfilms durch Zusammenschaltung unterschiedlicher Szenen in die reale Welt zu übersetzen und ein Gebäude für diese Berufsgruppe zu schaffen.

Oberflächen, definiert durch »Qualitäten« wie Tragwerk, Ornament, Beschattung, verändern sich kontinuierlich durch Vermischung und Überlagerung spezifischer Eigenschaften, um eine vielfältige Reihe von Szenen und räumlicher Tiefe mit starker Perspektive zu erzeugen. Eine kohärente und kompakte äußere Erscheinung beinhaltet ein vielschichtiges permeables Inneres. Die Schichten lösen und verbinden sich um unterschiedliche Eindrücke zu erzeugen und Raum zu organisieren.

Der neu entstehende Stadtteil in Buenos Aires bietet die Möglichkeit ein zeitgenössisches architektonisches Entwurfskonzept aufzunehmen und dem jungen Bezirk Puerto Madero eine Identität zu geben. Am Ufer des alten Hafens gelegen, bereichern die Gestalt und die Fassade die Stadtsilhouette des Quartiers.

Unterschiedliche Unternehmen repräsentieren in diesem gemeinsam genutzten Firmengebäude und erzeugen dadurch einen Diskurs über das Verhältnis der äußeren Erscheinung zu den inneren Oberflächen aus. Die Designer treten mit einer kollektiven Identität nach außen auf und drücken sich in ihrer Einzigartigkeit in der Komplexität des Raumes im Innern aus.



Der Anspruch einer ökologisch sensiblen Außenbeleuchtung setzte sich bei der Illuminierung des Magazinbaus mit seiner Fassade aus gefalteter Bronze fort. Zur strikten Vermeidung von Skyglow wurde in akribischer Abstimmung mit den Beteiligten und mittels nächtlicher Bemusterungen eine Streiflichtlösung mit Linealuce-Bodeneinbauleuchten erarbeitet. Foto: HG Esch

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