14
Nov

Restaurant Akeno – Zwischen Licht und Schatten

 

Der angesagte Stuttgarter Westen ist um ein neues Gastronomie-Konzept reicher. Bereits das leuchtende Logo „Akeno“ lädt Locals und Gäste ein, in das asiatische Restaurant für Sushi und Grillspeisen einzutreten. Von der Namensgebung bis zum Interior Design entwickelte DIA – Dittel Architekten ein Branding und Designkonzept, das sich bedeutender Symbole der japanischen Ästhetik bedient und in neue Zusammenhänge mit starker Raumwirkung bringt. Die Eröffnung fand im November 2018 statt.

dittel architekten restaurant akeno 02

dittel architekten restaurant akeno 03

Licht und Schatten – ewige Dualität oder perfekte Ergänzung? Das faszinierende Wechselspiel hat sich in dem japanischen Essay „Lob des Schattens“ bereits als Entwurf einer japanischen Ästhetik etabliert. Schon der Name Akeno mit der Bedeutung „hell leuchtend“ verweist auf diese Thematik, die sich durch das gesamte Raumkonzept zieht. Das 100 Quadratmeter große Restaurant wurde in zwei Zonen – hell und dunkel – unterteilt. Im vorderen Bereich wirken die beigefarbene Wandfarbe und helle Eichenholzmöbel prägend, im hinteren Bereich sind es Petrol und dunkel gebeizte Möbel. Je nach Bedürfnis können die Gäste in freundlicher, ungezwungener oder privaterer Atmosphäre speisen, während die Zu- oder Abschaltung einzelner Lichtkanäle die Raumstimmung unterstützt. Ein Torbogen verbindet beide Zonen miteinander. Schon bei Eintritt in das Restaurant lässt diese Öffnung den Blick in den hinteren Raum zu, macht neugierig und verdeutlicht den Hell-Dunkel-Kontrast.

dittel architekten restaurant akeno 21

Der Koi Karpfen ist in der japanischen Kunst und Popkultur stark verbreitet – er symbolisiert Werte wie Stärke, Ausdauer aber auch Glück und Erfolg. Im Akeno wurde das Motiv des Koi in der Tapetengestaltung aufgegriffen und schafft in beiden Räumen einen Fokus für den Betrachter. Im vorderen Bereich bringt das Koi-Motiv eine weitere Akzentfarbe in den Raum: Leuchtendes Orange. In der hinteren Zone hebt sich das grafische Schuppenmuster dezent von der vollflächigen Wandfarbe ab.

dittel architekten restaurant akeno 06

dittel architekten restaurant akeno 22

Die traditionelle japanische Steckbauweise diente als Inspirationsquelle für ein wiederkehrendes dekoratives Element: Die Konstruktion mit der Anmutung eines Holzknotens findet sich im Windfang, Bar-Regal, in der Deckeninstallation entlang des Banketts sowie im Kojen-Element der hinteren Zone wieder. Integrierte LED-Schienen und Pendelleuchten setzen diese Knotenform in Szene: Auch hier zeigt das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten seine Wirkung.

DITTEL ARCHITEKTEN GMBH, www.di-a.de

Fotograf: Martin Baitinger für DITTEL ARCHITEKTEN GMBH

dittel architekten restaurant akeno 09

dittel architekten restaurant akeno 10

dittel architekten restaurant akeno 11


Anzeige AZ-GC1-728x250 GAS

Die in Doppeldeckung verlegten kleinformatigen Cedral Dach- und Fassadenplatten umschließen Doppelsatteldach und Fassaden des Bio-Passivhauses in der Fränkischen Schweiz. Foto: Herbert Bucher

Dach

Geöffnete Nischentüren lassen sich optisch unauffällig in die Wand integrieren. Foto: Schörghuber

Türen+Tore

Rathaus der Zukunft mg+ von slapa oberholz pszczulny sop architekten

Projekte (d)

Im C2C Lab wird eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck an konkreten Beispielen wie dem System 2000 eco von Strähle erlebbar. Foto: Cradle to Cradle e.V.

Innenausbau

Dank des standardisierten, sich wiederholenden Montageprozesses waren die Öffnungen bereits nach zehn Arbeitstagen komplett geschlossen, sodass mit den Innenarbeiten begonnen werden konnte. Parallel dazu wurden die Lichtbänder bauseitig umlaufend gedämmt und zum Schluss Eindeckrahmen und Abdeckbleche montiert. Diese garantieren eine dauerhaft zuverlässige Wind- und Regendichtheit. Fotos: Velux

Dach

Fotograf: Przemysław Niecki Pion Studio

Einrichtung

EPS-Flachdach-Dämmplatte und integrierter Leckageortungsfunktion

Wärmedämmung

Quelle: ClipDealer

Planung

LÄRCHE Breitdiele von mafi. Foto: Maurizio Marcato / mafi

Innenausbau

Neugestalteter Parkplatz vor dem Buerotrakt Foto: Dietmar Strauss

Projekte (d)

Das breite Produktportfolio von Kusch+Co ermöglicht eine durchgängige und stimmige Möblierung im Campus Charité Mitte, Bettenhaus. Der warme Holzton Esche Cognac findet sich in den unterschiedlichsten Räumen und Einrichtungssegmenten wieder. Foto: Kusch+Co, Anke Müllerklein

Einrichtung

Bild links: Boris Savelev, Zwei Schatten, Moskau, 1990, UltraStable Pigmentdruck auf Polyester, Blatt: 41,7 x 60 cm. Bild rechts: Ulrich Wüst, Berlin. Betriebspoliklinik EAW, Mai '85, 1985, aus der Serie: Notizen, 1984-1986, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, Blatt: 20 x 13,5 cm

Termine

Anzeige AZ-C1a-300x250 R8

Anzeige AZ-C1b-300x600 R8
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen