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Apr

Cradle to Cradle zertifiziertes Trennwandsystem

Im C2C Lab wird eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck an konkreten Beispielen wie dem System 2000 eco von Strähle erlebbar. Foto: Cradle to Cradle e.V.

 

Wie eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck aussehen kann, demonstriert der Cradle to Cradle e.V. in seinem kürzlich in Berlin eröffneten Bildungszentrum, NGO Office und Reallabor. Das C2C Lab ist die weltweit erste umfassende Bestandssanierung nach Cradle-to-Cradle-Kriterien und macht diese auf 400 m2 inhaltlich und praktisch erlebbar. Für das Vorhaben wurde eine stark sanierungsbedürftige Mieteinheit in einem Ostberliner Plattenbau ausgewählt.

Zum Einsatz kamen ausschließlich geprüfte, gesunde Materialien, die für Rückbau und Kreislaufwirtschaft optimiert sind. Dazu zählt auch das System 2000 eco von Strähle, das vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute als erstes Trennwandsystem „Made in Germany“ zertifiziert wurde. Es wurde auf Grundlage von System 2000 entwickelt, das international erfolgreich eingesetzt und von Architekten und Bauherren wegen seiner Vielseitigkeit, Funktionalität und Ästhetik geschätzt wird.

Mit System 2000 eco bietet Strähle ein flexibles Trennwandsystem, das die Forderung nach einer verschwendungsfreien Kreislaufwirtschaft und einem gesunden Arbeitsumfeld auf höchst ästhetische Weise erfüllt. Foto: Strähle
Mit System 2000 eco bietet Strähle ein flexibles Trennwandsystem, das die Forderung nach einer verschwendungsfreien Kreislaufwirtschaft und einem gesunden Arbeitsumfeld auf höchst ästhetische Weise erfüllt. Foto: Cradle to Cradle e.V.


Um dem C2C-Prinzip zu entsprechen, wurden sämtliche Inhaltsstoffe jedes verwendeten Materials bis auf die CAS-Nummer-Ebene (Chemical Abstracts Service-Nummer) identifiziert und die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften bewertet, ebenso die Fähigkeit der Materialien, nach der Nutzung in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt zu werden. Für die Herstellungsprozesse mussten außerdem Nachweise über Energieeinsatz, Wassermenge und -qualität sowie die Einhaltung sozialer Grundsätze erbracht werden. Die verbauten Produkte und Materialien liefern nicht nur für die Sanierung, sondern auch für den Roh- und Neubau wichtige Impulse.

Als Leuchtturmprojekt und Blaupause für innovatives Bauen will das C2C Lab den Übergang in die C2C-Zukunft beschleunigen. Besucher erleben dort die Umsetzung eines modernen, gesunden Arbeitsumfeldes nach C2C-Kriterien. Hinzu kommt ein vielfältiges Angebot an Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen etc. für Fachleute und Interessierte. Auf der Einweihungsfeier hob der Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts Professor Dr. Michael Braungart die Wichtigkeit hervor, Zukunftslösungen anhand von konkreten Beispielen wie dem C2C Lab erfahrbar zu machen.


Die Architektur von Ingrid Hentschel – Prof. Axel Oestreich basiert auf einem klaren, materialorientierten Gestaltungskonzept. Foto: Maximilian Meisse

Hochbau

Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

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