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Nov

Cradle to Cradle zertifiziertes Trennwandsystem

Im C2C Lab wird eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck an konkreten Beispielen wie dem System 2000 eco von Strähle erlebbar. Foto: Cradle to Cradle e.V.

 

Wie eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck aussehen kann, demonstriert der Cradle to Cradle e.V. in seinem kürzlich in Berlin eröffneten Bildungszentrum, NGO Office und Reallabor. Das C2C Lab ist die weltweit erste umfassende Bestandssanierung nach Cradle-to-Cradle-Kriterien und macht diese auf 400 m2 inhaltlich und praktisch erlebbar. Für das Vorhaben wurde eine stark sanierungsbedürftige Mieteinheit in einem Ostberliner Plattenbau ausgewählt.

Zum Einsatz kamen ausschließlich geprüfte, gesunde Materialien, die für Rückbau und Kreislaufwirtschaft optimiert sind. Dazu zählt auch das System 2000 eco von Strähle, das vom Cradle to Cradle Products Innovation Institute als erstes Trennwandsystem „Made in Germany“ zertifiziert wurde. Es wurde auf Grundlage von System 2000 entwickelt, das international erfolgreich eingesetzt und von Architekten und Bauherren wegen seiner Vielseitigkeit, Funktionalität und Ästhetik geschätzt wird.

Mit System 2000 eco bietet Strähle ein flexibles Trennwandsystem, das die Forderung nach einer verschwendungsfreien Kreislaufwirtschaft und einem gesunden Arbeitsumfeld auf höchst ästhetische Weise erfüllt. Foto: Strähle
Mit System 2000 eco bietet Strähle ein flexibles Trennwandsystem, das die Forderung nach einer verschwendungsfreien Kreislaufwirtschaft und einem gesunden Arbeitsumfeld auf höchst ästhetische Weise erfüllt. Foto: Cradle to Cradle e.V.


Um dem C2C-Prinzip zu entsprechen, wurden sämtliche Inhaltsstoffe jedes verwendeten Materials bis auf die CAS-Nummer-Ebene (Chemical Abstracts Service-Nummer) identifiziert und die toxikologischen und ökotoxikologischen Eigenschaften bewertet, ebenso die Fähigkeit der Materialien, nach der Nutzung in den biologischen oder technischen Kreislauf zurückgeführt zu werden. Für die Herstellungsprozesse mussten außerdem Nachweise über Energieeinsatz, Wassermenge und -qualität sowie die Einhaltung sozialer Grundsätze erbracht werden. Die verbauten Produkte und Materialien liefern nicht nur für die Sanierung, sondern auch für den Roh- und Neubau wichtige Impulse.

Als Leuchtturmprojekt und Blaupause für innovatives Bauen will das C2C Lab den Übergang in die C2C-Zukunft beschleunigen. Besucher erleben dort die Umsetzung eines modernen, gesunden Arbeitsumfeldes nach C2C-Kriterien. Hinzu kommt ein vielfältiges Angebot an Workshops, Vorträgen, Podiumsdiskussionen etc. für Fachleute und Interessierte. Auf der Einweihungsfeier hob der Mitbegründer des Cradle-to-Cradle-Konzepts Professor Dr. Michael Braungart die Wichtigkeit hervor, Zukunftslösungen anhand von konkreten Beispielen wie dem C2C Lab erfahrbar zu machen.


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Projekte (d)

Im C2C Lab wird eine gesunde und kreislauffähige Gestaltung mit positivem Fußabdruck an konkreten Beispielen wie dem System 2000 eco von Strähle erlebbar. Foto: Cradle to Cradle e.V.

Innenausbau

Dank des standardisierten, sich wiederholenden Montageprozesses waren die Öffnungen bereits nach zehn Arbeitstagen komplett geschlossen, sodass mit den Innenarbeiten begonnen werden konnte. Parallel dazu wurden die Lichtbänder bauseitig umlaufend gedämmt und zum Schluss Eindeckrahmen und Abdeckbleche montiert. Diese garantieren eine dauerhaft zuverlässige Wind- und Regendichtheit. Fotos: Velux

Dach

Fotograf: Przemysław Niecki Pion Studio

Einrichtung

EPS-Flachdach-Dämmplatte und integrierter Leckageortungsfunktion

Wärmedämmung

Quelle: ClipDealer

Planung

LÄRCHE Breitdiele von mafi. Foto: Maurizio Marcato / mafi

Innenausbau

Neugestalteter Parkplatz vor dem Buerotrakt Foto: Dietmar Strauss

Projekte (d)

Das breite Produktportfolio von Kusch+Co ermöglicht eine durchgängige und stimmige Möblierung im Campus Charité Mitte, Bettenhaus. Der warme Holzton Esche Cognac findet sich in den unterschiedlichsten Räumen und Einrichtungssegmenten wieder. Foto: Kusch+Co, Anke Müllerklein

Einrichtung

Bild links: Boris Savelev, Zwei Schatten, Moskau, 1990, UltraStable Pigmentdruck auf Polyester, Blatt: 41,7 x 60 cm. Bild rechts: Ulrich Wüst, Berlin. Betriebspoliklinik EAW, Mai '85, 1985, aus der Serie: Notizen, 1984-1986, Silbergelatine-Abzug auf Barytpapier, Blatt: 20 x 13,5 cm

Termine

Innenliegendes Labor mit Ganzglastür fecotür G10. Fotograf: Jens Kirchner

Innenausbau

Airport Seating ist eine der Kernkompetenzen von Kusch+Co. An Design, Qualität und Langzeitnutzen werden hier besondere Anforderungen seitens der Airportbetreiber gestellt. Passanten genießen im Wartebereich des Terminal 2 des Frankfurt Airport nun eine gewisse Privatsphäre und viel Komfort – dank der neuen Bestuhlung von Kusch+Co. Zum Einsatz kommt das Wartebanksystem 8000 (Design: Studio F. A. Porsche). Foto: Kusch+Co

Einrichtung

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