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Apr

Vakuum-Isolierglas auch in Sonderformen verfügbar

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

 

Werden Einfachverglasungen historischer Gebäude im Originalprofil gegen das Vakuumglas „Fineo“ ausgetauscht, erhalten Sanierer die originale Ästhetik der historischen Fenster, profitieren jedoch von einer zeitgemäßen Energiebilanz. Die leichten Verglasungseinheiten sind etwa so dünn wie ein Smartphone (ab 6 mm), dämmen jedoch nach Unternehmensangaben so gut wie eine moderne Dreifach-Verglasung und erhöhen den Schallschutz, die Tageslichttransmission und die solaren Energiegewinne. Ab sofort ist Fineo auch in freien Bogenformen erhältlich, um auch künstlerische und abgerundete Verglasungselemente zu ersetzen. Als „Fineo Heritage“ ist das Produkt mit speziellen Gläsern erhältlich, die ästhetisch an jede historische Verglasung angepasst sind. Damit das Hightech-Produkt auch problemfrei installiert wird, hat die AGC Tochter „Fineoglass“ inzwischen ein Netzwerk von mehr als 60 zertifizierten Montagepartnern in Deutschland, Österreich und der Schweiz aufgebaut.

Das Konzept von Fineo ist neben dem Einsatz in Neubau und Sanierung perfekt darauf ausgerichtet, speziell die dünnen Einfachverglasungen historischer Gebäude zu ersetzen. Denn die filigrane Ästhetik bleibt erhalten: Eine Vakuumglas-Einheit besteht lediglich aus zwei mindestens drei Millimeter dicken Glasscheiben, die nur durch eine 0,1 Millimeter dünne Vakuumkammer und eine Low-E-Beschichtung voneinander getrennt sind. Herkömmliche Dichtungen gibt es nicht, denn die Scheiben werden in einem schmalen Randbereich von nur 5mm dauerhaft miteinander verschmolzen. Konvektionsverluste bei horizontalem oder schrägem Einbau gehören ebenfalls der Vergangenheit an. Für historische Gebäude essentiell ist, dass Fineo ohne Evakuierungsöffnung auskommt. Wartungen oder das sporadische Wiederherstellen des Vakuums entfallen – die technischen Werte bleiben dauerhaft konstant, so lange das Glas nicht zerbricht. Die neueste Generation der Vakuumgläser ist jetzt auch in Freiformen verfügbar, so dass potenziell jedes historische Glas gegen Fineo getauscht in bestehenden Profilen und Rahmen getauscht werden kann, zum Beispiel in den oft abgerundeten oberen Verglasungen historischer Sprossenfenster.

Moderner Raumkomfort hinter historischen Fenstern

Das Vakuumglas dämmt mit einem Ug-Wert 0,7 W/(m²K) im Standardaufbau so gut wie eine deutlich dickere Dreifach-Wärmdämmverglasung und spart allein beim Glasgewicht rund ein Drittel ein. Vom dünnen Aufbau ohne herkömmlichen Scheibenzwischenraum und Füllgase profitiert die Tagelichttransmission, die verglichen mit einem herkömmlichen Dreifach-Wärmedämmglas mit zwei Low-E-Beschichtungen um etwa 15 Prozent höher ausfällt. Der Schallschutz verbessert sich um 3 Dezibel (RW + Ctr nach EN 12758) und minimiert im Raum auch den niederfrequenten Verkehrslärm.

Historische Glasauswahl, positive Umweltleistung

Gebäude neueren Datums, die nach 1960 errichtet wurden, benötigen zur energetischen Sanierung Verglasungen, die den heutigen ästhetisch ähneln – in denen also normale Floatgläser verarbeitet werden. Für dieses jüngere Segment geeignet ist das Fineo-Produkt „Heritage Modern“, das den niedrigen Ug-Wert einer Dreifachverglasung erreicht, jedoch deutlich dünner ist. „Heritage Classic“ verwendet bei gleicher Leistung hingegen Gläser mit sanfter Oberflächenstruktur, wie sie in den 1920er bis 1960er Jahren üblich waren. Eine noch ausgeprägtere Oberflächenstruktur bietet „Heritage Classic Strong“. Für noch ältere Gebäude, die vor 1920 erbaut wurden, stehen „Heritage Traditional“ und „-Traditional Light“ auf Anfrage zur Verfügung.

Das Vakuumglas ist in der Entwicklungsgeschichte des Isolierglases ästhetisch und technisch ein Meilenstein. Im Zuge des Klimawandels mindestens ebenso wichtig, ist der Beitrag von Fineo zum aktiven Umweltschutz: In den kalten Wintermonaten mit niedrigstehender Sonne ermöglicht das Glas rund 30 Prozent mehr solaren Energiegewinn als herkömmliches Dreifach-Isolierglas, was den Heizwärmebedarf und damit auch die CO2-Emissionen erheblich senkt. Es ist außerdem zu 100 Prozent recycelbar.

www.fineoglass.eu


Ein charakteristisches Element des Forschungsgebäudes ist sein Dach. Es verwandelt sich mit einem eleganten Schwung von einer Wand- in eine Dachfläche. Bildquelle: CGI Henn

Hochbau

Am Abend schmeicheln an der Dachkante montierte Linealuce Mini-Leuchten von iGuzzini der Aluminiumstruktur des freistehenden Erweiterungsbaus mit einem dezenten Glanz. Der Neubau wirkt dann wie in Sarment und Seide gewandet. Der Wallgrazing-Effekt der Leuchten hebt die Plastizität der Aluminiumstruktur ausdrucksstark hervor. Bildquelle: Roland Halbe

Beleuchtung

Kürzbar auf die gewünschte Stauhöhe: das SitaEasy Anstauelement.

Dach

Live-Talk Studio X von Xella startet am 21. April um 14 Uhr

Unternehmen

Von den Büros aus, die dem Atrium zugewandt sind, hat man einen guten Blick ins Foyer. Bildquelle: Hoba

Innenausbau

Fineo eignet sich für den Einsatz in historischen Gebäuden. Durch einen Glastausch können die originalen Profile und Rahmen erhalten bleiben, bei gleichzeitig optimierter Energiebilanz. Im Bild: Fineo in den historischen Fenstern des Klosters im niederländischen Beuningen. Foto: Fineoglass

Fassade

Digitale Planungsmethoden sind für Architekten und Planer bereits Standard. Foto: Geberit

Fachartikel

Laut Hersteller Cobiax die „Mondlandung für zeitgemäßes Bauen“: Mit dem CLS-Hohlkörpersystem soll die Errichtung nachhaltiger Bauwerke deutlich vereinfacht werden. Grafik: Cobiax, Wiesbaden

Hochbau

Lars Krückeberg von GRAFT

Menschen

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

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Deutsche Großstädte kommen mit dem Wohnungsbau kaum hinterher. Bauen mit vorgefertigten Elementen kann, wie hier in Berlin, Abhilfe schaffen. Foto: eyetronic – stock.adobe.com

Fachzeitschriften

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