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Jan

Die grüne Seite des Kö-Bogen von Daniel Libeskind

Dach

Grün erobert sich sogar Platz in der Fassade. In den fünf diagonal verlaufenden Fassadeneinschnitte »Cuts« wachsen Stauden und Sträucher. Quelle: Michael Jarmusch / ZinCo GmbH 

Im Herzen Düsseldorfs prägt die extravagante Shopping- und Büroimmobilie Kö-Bogen das neue Stadtbild. Der Name leitet sich ab von dem Bogen, den ein am Rande des Hofgartens verlaufender Straßenzug in Richtung Königsallee, der Kö, beschreibt. Herausragend nicht nur der von Daniel Libeskind entworfene sechsgeschossige Gebäudekomplex, sondern auch die Auszeichnung mit dem LEED-Platin-Zertifikat für nachhaltiges Bauen. Ausschlaggebend dafür war unter anderem der begrünten Flächenanteil von 47 Prozent. Zur Grünplanung gehören rund 4000 m² extensive Dachbegrünung in 26 Meter Höhe, etwa 1500 Quadratmeter Dachgartengestaltung der Innenhöfe im dritten und vierten Geschoss und 1200 Quadratmeter Plattenbelag des über der Tiefgarage gelegenen ebenerdigen Vorplatzes. Grün hat sich auch in den bizarren Fassadeneinschnitten, den sogenannten »Cuts«, seinen Platz erobert.

Auf rund 1500 m² entstanden zwei Innenhöfe mit reizvoller Gestaltung durch ausgewählte Bepflanzung und Plattenbelagsmuster. Quelle: Michael Jarmusch / ZinCo GmbH
Die Plattenbeläge führen die linearen Formen fort, dazwischen die punktuellen Begrünungen. Quelle: Michael Jarmusch / ZinCo GmbH

Für die verschiedenen Gründachflächen bot ZinCo passgenaue, objektgerechte Lösungen: So sind die leicht zu transportierenden Drän- und Wasserspeicherelemente »Floraset FS 50« prädestiniert für große Dachflächen mit geringstem Gefälle, auf denen mit Pfützenbildung zu rechnen ist. Sie sind die dauerhaft funktionssichere Basis der großflächigen Extensivbegrünung. Für die Intensivbegrünung der beiden Innenhöfe war das Drän- und Wasserspeicherelement »Fixodrive FX 50« ideal. Diese vlieskaschierte Rollenware garantiert ebenfalls eine schnelle vollflächige Verlegung und stellt damit durchgängige Dränage unter Grün- und Belagsflächen her. Der Düsseldorfer Landschaftsarchitekt Sebastian Fürst zauberte sowohl die extravagante Gestaltung der Dachgärten als auch die immergrüne Bepflanzung der »Cuts«. Dauerhaftes Wachstum ermöglicht das Drän- und Wasserspeicherelement »Fixodrain XD 20«. Dazu wurde das druckstabile »Stabilodrain SD 30« auf dem Vorplatz verwendet, denn hier frequentieren nicht nur Fußgänger, sondern auch Fahrzeuge durch Lieferverkehr und Feuerwehr.

ZinCo GmbH, www.zinco.de, www.zinco-greenroof.com

 


Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

Bildquelle: Michael Tewes Photographie

Advertorials

Die Westseite des Museums hat eine neue Transparenz erhalten, die freie Sicht in den Museumsshop sowie das Café Kunstpause und vice versa gestattet. Energiesparende Palco-Low-Voltage-Strahler von iGuzzini tauchen den Shop in warmes Licht. Foto: Felix Löchner

Beleuchtung

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