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Di, Jun

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Neue Holz-Aluminium-Elementfassade

Fassade

Eine neue, komplett vorgefertigte Glasfassadenlösung von Schindler kombiniert auf innovative Weise die Vorteile von Holz- und Aluminiumbauteilen. Zugleich senkt sie das Treibhauspotenzial (GWP) im Vergleich zu einer herkömmlichen Aluminium-Elementfassade um mehr als die Hälfte.

Ein sparsamer und verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen zählt zu den wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Diese Prämisse stand am Anfang der Entwicklung der Holz-Aluminium-Elementfassade HMEF 2020. Aluminium zählt zu den Materialien, die in heutigen Wertstoffkreisläufen nahezu vollständig recycelt und wiederverwertet werden. Es zeigt bei geringem Eigengewicht hervorragende statische Eigenschaften – beispielsweise eignet es sich ideal für Leichtbaukonstruktionen, die das Fassadengewicht minimieren und so die Ausbildung schlanker, materialsparender Gebäudetragwerke erleichtern. Aluminium ist außerdem extrem witterungsbeständig. Zusammen bilden diese Materialeigenschaften die Grundlage für langlebige und somit wirklich nachhaltige Fassaden.

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Durch den Einsatz von Holz im Bereich der innenliegenden Pfosten und Riegel konnte die Schindler Fenster + Fassaden GmbH den Aluminiumanteil in der Fassade weiter reduzieren. Im Vergleich zu herkömmlichen geschosshohen Aluminium-Elementfassaden waren Materialeinsparungen von bis zu 50-70 % möglich. Der nachwachsende, ebenfalls hochtragfähige Baustoff Holz trägt gleichzeitig maßgeblich dazu bei, die CO2-Bilanz zu verbessern. Eine eigens für die Holz-Aluminium-Elementfassade HMEF 2020 erstellte produktspezifische Umwelt-Produktdeklaration (EPD) bestätigte, dass sich das Treibhauspotenzial (GWP) durch diese Materialkombination um mehr als die Hälfte reduzieren lässt. Produktspezifische EPDs bilden die Grundlage für Gebäudeökobilanzen und können das Gesamtergebnis von LEED- oder DGNB-Zertifizierungen dadurch positiv beeinflussen.

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Hochfester Verbund von Holz und Aluminium

Das Zusammenspiel von Holz und Aluminium ergibt nicht nur in ökologischer Hinsicht eine ideale Lösung für Glasfassaden. Durch die statisch wirksame Verbindung der Materialien entstehen hochfeste Fassadenelemente, die identische Bauteiltiefen im Vergleich zu Aluminium-Elementfassaden erlauben. Das gilt auch dann, wenn aufgrund steigender energetischer, schallschutz- oder sicherheitstechnischer Anforderungen Dreifach-Isolierverglasungen vorzusehen sind. Solche Verglasungen bringen enorm hohe Glasgewichte mit sich, die von der Fassadenkonstruktion in das Gebäudetragwerk eingeleitet werden müssen.

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Den Tragfähigkeitsnachweis für die Holz-Aluminium-Elementfassade HMEF 2020 hinsichtlich der maximalen Glaslasten und der Eckverbindungen erbrachte das Karlsruher Institut für Technology (KIT). Aus dem Prüfbericht des KIT geht hervor, dass ein maximales Gewicht je Füllungselement von ca. 500 kg abgetragen werden kann. Weitere Tests zur Luftdurchlässigkeit, Wasserdichtigkeit, Schlagbeständigkeit und Widerstandsfähigkeit bei Windlast bestätigten, dass die Elementfassade sowohl die Forderungen der EN 13830 als auch die Standards des britischen Centre for Window and Cladding Technology (CWCT) erfüllt. Hervorzuheben sind in diesem Zusammenhang insbesondere der hervorragende Wert für die Schlagregendichtigkeit (1.350 Pa) sowie Wärmedämmwerte im Passivhausstandard (Ucw ≥ 0,78 W/m²K).

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Vorfertigung zur Qualitätssicherung und effizienten Montage auf der Baustelle

Um zu gewährleisten, dass sämtliche Vorteile der patentierten Holz-Aluminium-Elementfassade HMEF 2020 beim Einbau im Gebäude tatsächlich zum Tragen kommen, werden die Elemente in unserem Werk vorgefertigt – unter geschützten Werkstattbedingungen und bei gleichbleibender Qualität. Anschließend werden sie auf die Baustelle transportiert, mit dem Kran eingehoben und mittels Koppeldichtungen verbunden. Die Vorfertigung bietet unseren Kunden nicht nur die völlige Kostenkontrolle. Sie reduziert auch die Montagezeiten vor Ort und erleichtert im Sinne einer dauerhaft nachhaltigen Fassadenlösung den richtigen Einbau der Elemente.


Vom innovativen Konzept zum Pitch: Zehn Teams aus Studierenden des Studiengangs Innenarchitektur der TH OWL durften ihre Arbeiten zur Lichtgestaltung im Universitätsklinikum Münster einer interdisziplinären Jury präsentieren. Foto: Universitätsklinikum Münster

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SPY II 39 als Pendelleuchten-Ensemble über dem Esstisch: Warme Metalltöne und Schwarz setzen im Hospitality-Interieur präzise Akzente, während zusätzliche Strahler entlang der Glasflächen den Übergang zum Außenraum betonen. Foto: Deltalight

Beleuchtung

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