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Jan

Gute Architektur ist ehrlich

Das Sichtmauerwerk mit gletter Oberflächenstruktur als Szenebildner. Leichtigkeit und Dynamik, die allein durch eine einfallsreiche Variante des Mauerwerksverbandes entsteht. Foto: Thomas Popinger / KS-ORIGINAL GMBH

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Wenn man sich vor Augen führt, welche Bauteile eines Gebäudes im Wesentlichen architekturvermittelnd sind, steht die Wand im Vordergrund. Sowohl als Fassade wie auch als Innenwand ist die vertikale Begrenzung und Unterteilung von Kubaturen und Räumen durch eine Wandscheibe von hoher Bedeutung. Dach und Decken nehmen daneben eine weniger beachtete Rolle ein.

Welche Anforderungen bestehen heute an eine Wand? Neben der schützenden und raumabschließenden Funktion bestehen hohe Erwartungen an den Schall- und Brandschutz. Hier haben sich Materialien mit hohem Eigengewicht wie der Kalksandstein bewehrt. Kalksandsteine speichern Wärme und bieten aufgrund der hohen Rohdichte einen sehr hohen Schallschutz. Die aufgrund der geringen Porigkeit sehr reduzierte Feuchtigkeitsaufnahme, die hohe Drucktragfähigkeit und die baubiologischen Eigenschaften machen den Baustoff bestens geeignet für Sichtmauerwerk.

Ein anspruchsvoll geplantes und handwerklich gut ausgeführtes Sichtmauerwerk zeigt, dass Planer und Bauherr auf Qualität und ein nachhaltiges Gebäude Wert legen und langfristig planen. Mit einem Sichtmauerwerk dokumentieren Investoren nicht nur gestalterisches Feingefühl sondern auch ihren Beitrag zur Baukultur. Durch die Fülle an Detaillösungen in der Ausführung, lässt der sehr präzise verbaubare Wandbaustoff Kalksandstein reichlich Raum für die verschiedensten Wandgestaltungen.

Mit den Kalksandstein aus dem KS* Produktprogramm KS-ORIGINAL lassen sich anspruchsvolle Außen- und Innenwände herstellen. Dabei sind ein- oder zweischalige Außenwände ebenso realisierbar wie tragende oder nichttragende, schlanke und dennoch hochbelastbare Wände im Innenbereich.

Die Kunst der Inszenierung. Sichtmauerwerk aus Kalksandstein bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten für inspirierende Räume. Foto: Thomas Popinger / KS-ORIGINAL GMBH

 

Charaktervoller Klassiker
Ein Klassiker bei der Gestaltung von Außen- und Innenwänden ist das Sichtmauerwerk aus Kalksandstein-Verblendern. Mit seinen differenzierten Strukturen und im Kontext der Konstruktion mit Fugen, Kanten und Linien inspiriert es Architekten und Planer immer wieder aufs Neue zu den verschiedenartigsten Nutzungs-, Gestaltungs- und Konstruktionslösungen.

Verblender sind in unterschiedlichen Formen und Ausführungen sowie mit glatter, bruchrauer oder bossierter Oberfläche erhältlich. Während die glatte Oberfläche die präzise Kontur der Steine zur Wirkung bringt, verleihen strukturierte Verblender durch Lichtbrechungen der Wandfläche eine spannungsvolle Lebendigkeit. Die Fläche lebt von ihrer Natürlichkeit und bringt architektonische Details zur Geltung. Um seine raue Oberflächenstruktur zu erhalten, wird dazu der bruchraue Verblender während des Produktionsprozesses an der Sichtfläche gebrochen. Bossierte Verblender werden zusätzlich beschlagen. Die der Natur nachempfundene Sichtflächenstruktur ist dadurch stärker gewölbt und verleiht der Wandfläche eine stärkere Tiefenwirkung.

Bruchraue, graue Verblender kombiniert mit einem auf Ästhetik und Funktionalität ausgerichteten Mauerwerksverband kennzeichnen das zeitgemäße Shopkonzept. Foto: Thomas Popinger / KS-ORIGINAL GMBH

 

Unverwechselbare Ästhetik
Der Fasenstein aus der KS* Produktfamilie KS-ORIGINAL geht noch einen Schritt weiter. Durch die klare, flächige Linienführung des Mauerwerks erhält die Fassaden- und Wandgestaltung neue Impulse und Gestaltungsspielräume, kombiniert mit einer ausgeprägten Profilierung der soliden, traditionellen Stein-auf-Stein-Architektur; dem Sinnbild des konstruktiven Mauerwerkbaus. Dieser Mix an Klarheit und Ursprünglichkeit gibt jedem Gebäude eine unverwechselbare Architektur und einen identitätsstiftenden Stil. Möglich ist diese nachvollziehbare, ablesbare Konstruktion durch die umlaufende, abgeschrägte Fase an den Kanten des Steines. Da die Steine in Dünnbettmörtel verlegt werden, übernimmt die Fase die Funktion der klassischen Sichtfuge.

Auch in punkto Installationsfreundlichkeit ist der Fasenstein eine durchaus clevere Lösung: Im Abstand von 12,5 Zentimeter sind im Mauerwerk Installationskanäle angeordnet, die der Elektriker nur noch zu nutzen braucht. Alle Elektroleitungen können direkt zu den Steckdosen, Schaltern und Lampen durchgezogen werden, ohne dass die Wandoberfläche aufgeschlitzt bzw. zerstört werden muss. Eine sehr gute Planung ist hier ungemein wichtig, auch sollte dem Bauherren im Vorfeld die Leidenschaft zu fortwährenden Planungsänderungen genommen werden, damit spätere Nachrüstungen die geplante ästhetische Wirkung nicht stören.

Ob Außen- oder Innenwand, mit Verblendern oder Fasenstein: Kalksandstein steht durch sein charakterisierendes Weiß für eine Wand in Reinform. Weiße Wände lassen viel Platz für wechselnde Innenarchitekturen. Dennoch besteht die Möglichkeit durch die Verwendung von farbigen Steinen, dem Sichtmauerwerk einen zusätzlichen künstlerischen Ausdruck zu verleihen.

Ergänzende Akzente lassen sich darüber hinaus mit polierten Kalksandsteinen setzen, die auf Anfrage regional erhältlich sind, setzen. Die Steine eröffnen neue Möglichkeiten zur anspruchsvollen Gestaltung hochwertiger Innensichtflächen. Die Farbschattierung der Steine und die eingeschlossenen, sichtbaren Edelsplitter spiegeln die Natürlichkeit des Steins wider.

Das Sichtmauerwerk aus KS-Fasenstein schafft durch seine umlaufend abgeschrägten Kanten ein einzigartiges Ambiente im Raum. Foto: Thomas Popinger / KS-ORIGINAL GMBH

 

Worauf sollten Sie achten?
Sichtmauerwerk auszuführen ist eine der Königdisziplinen in der Architektur und vor allem auf dem Bau. Die Qualität des endgültigen Ergebnisses des Sichtmauerwerks beginnt bei der Auswahl passender Steine sowie der Lagerung und Verarbeitung auf der Baustelle. Für Außensichtmauerwerk sind im Allgemeinen frostwiderstandsfähige KS-Verblender (KS Vb) zu verwenden. Verblendsteine für ein Gebäude sollten zur Absicherung der Farbigkeit von einem Werk bezogen und möglichst so disponiert werden, dass die Liefermenge für einen Bauabschnitt oder zumindest für einen Wandabschnitt. Es empfiehlt sich bereits in der Ausschreibung auf diese Details hinzuweisen.

Sichtmauerwerk aus Kalksandstein kann je nach gewünschter optischer Wirkung und Wetterbelastung unbehandelt bleiben oder mit einer deckenden Beschichtung bzw. farblosen Imprägnierung versehen werden. Diese vermindern die Feuchtigkeitsaufnahme des Mauerwerks bei Regen und Schlagregen und schützen vor Verschmutzungen, ohne die Steinstruktur zu überdecken. Farblose Imprägnierungen sind nicht filmbildend und belassen dem Mauerwerk im Gegensatz zu deckenden Beschichtungen das natürliche Aussehen der Steine und der Mörtelfugen.

Beim Bauen mit monolithischem Sichtmauerwerk ergeben sich Zielkonflikte. Soll die Wärmedämmung nicht auf Kosten der anderen Funktionen gehen, muss die monolithische Außenwand entsprechend dick geplant werden, was wiederum zu Verlusten bei der Nutzfläche führt. Bei Außenwänden aus leichten Baustoffen die aufgrund hoher Anforderungen an die Energieeinsparung zusätzlich wärmegedämmt werden, führt dies oft zu geringer Tragfähigkeit, unzureichender Schalllängsleitung und mangelnder Wärmespeicherfähigkeit. Die mittelständischen KS* Kalksandsteinhersteller verfolgen bereits seit Jahrzehnten das Konzept der konsequenten Funktionstrennung der Bauteilschichten von Außenwandkonstruktionen. Jeder gewünschte Wärmeschutz – bis zum Passivhausniveau und besser – wird aufgrund der flexiblen Dämmschicht problemlos erreicht. Der äußere Abschluss der Funktionswand kann neben einer Putzschicht oder einer vorgehängten Fassade auch eine Kalksandstein-Verblendschale sein.

Die Detailierung eines Sichtmauerwerks erfordert aufgrund der hohen Anforderungen an eine Außenwand einen erhöhten Planungsaufwand. Regionale KS* Berater stehen dem Architekten und Planer als fachkompetente Partner zur Verfügung. Auf Wunsch werden eine Vielzahl fertiger Planungsdetails angeboten, die problemlos in die eigene Planung übernommen werden können.

Kalksandsteine eröffnen kreative Möglichkeiten zur Fassadengestaltung und unterstützen den einzigartigen Charakter individuell geplanter Bauwerke. Foto: Emsländer Baustoffwerke / KS-ORIGINAL GMBH

Bildquelle: Zehnder Group Deutschland GmbH, Lahr

Gebäudetechnik

Auf dem Handtuch-Grundstück positionierte Architektin Anja Engelshove das Gebäude an der hinteren Grundstücksgrenze im dicht bebauten Norden. So haben die Nutzer freien Blick in ihren Garten, in dem Logic Moon-Leuchten von Delta Light dezente Akzente setzen. Bildquelle: Arnd Haug für Delta Light

Beleuchtung

Das schwäbische Unternehmen LUX GLENDER hat ein „Licht-im-Handlauf-System“ entwickelt, dass die Brücke über den Walkegraben in Frankenberg (Eder) eindrucksvoll in Szene setzt. Bildquelle: lux-glender.com

Außenraum

Die von a+r Architekten geplante Neuapostolische Kirche Böblingen integriert sich mit ihrer charaktervollen Klinkerfassade harmonisch in das bauliche Umfeld und stellt Bezüge zu den umliegenden Gebäuden her. Foto: Marcus Ebener

Projekte (d)

Einladend und weitläufig ist das neue Arbeitsloft „M-Lab“ der Agentur Monsun Media in Bremen. Ein gutes akustisches Raumklima schaffen die dezent von der Decke abgehängten Rossoacoustic Pads der Nimbus Group. Foto: POPO Sitzmöbel und Stehschränke GmbH, Patrick Drescher

Innenausbau

Im Sinne der schützenswerten Architektur von Werner Kallmorgen übernahm Licht01 die vorhandenen Deckeneinbauringe soweit wie möglich. Die QR-CBCLampen wurden durch deckenbündig versenkbare LED-Multifunktionsstrahler mit Wechseloptiken und Wallwasher ersetzt. Bildquelle: Andreas Weiss

Projekte (d)

Das neu ausgebaute Dachgeschoss wird im Giebelbereich von geschickt unsichtbar montierten Underscore-Leuchten erhellt. Die Linearleuchten von iGuzzini betonen die Flächen und das Volumen des Giebels völlig schattenfrei und weiten den Raum nach oben auf. Bildquelle: David Franck, Stuttgart

Beleuchtung

Bildquelle: Mehmet & Kazim Akal und Kunstverein Friedrichshafen, Fotograf: Frank Kleinbach

Design Kunst

Bildquelle: Michael Tewes Photographie

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