28
Nov

Innovation und Design

Das Geberit ONE WC hat ein kompaktes Design. Es fügt sich sowohl in große und kleine Bäder ein. Foto: Geberit

Fachartikel

Individuelles Gestalten von
Objekt- und Hotelbädern 

Das Bad ist einer der aufwändigsten Räume im Gebäude, denn er wird mit einem hohen Anteil an technischen Installationen und handwerklicher Leistung gebaut. Kein Bad sieht gleich aus, unabhängig ob ein Mehrfamilienhaus, ein Einfamilienhaus oder ein Hotel geplant wird. Für Architekten und Sanitärplaner ist daher jedes Bad und jeder private Wellnessbereich eine individuell geplante Zone nach den vielfältigen Wünschen der späteren Nutzer. Die finale Badmöblierung und -ausstattung sind letztlich nur der sichtbare Teil einer komplexen Sanitärinstallation. Geberit hat diese Entwicklung erkannt und bietet nun eine Gesamtlösung aus einer Hand an - beginnend von der technischen Installation in der Wand bis zur kompletten Badmöblierung vor der Wand.

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Die finale Badmöblierung und -ausstattung ist nur der sichtbare Teil einer komplexen Sanitärinstallation. Foto: Geberit.

Die Vorteile der industriellen Vorfertigung von Handwerkerleistungen

Geberit bietet mit GIS ein Sanitärinstallationssystem an, das einen hohen Vorfertigungsgrad hat und seit Jahren erfolgreich für Bäder und Wellnesszonen eingesetzt wird. Kann dieses System auch für solitäre Bauprojekte eine gestalterische Lösung sein, wenn die industrielle Vorfertigung ihren Vorteil eigentlich erst beim Einsatz von gleichartigen Systemen in großer Stückzahl ausspielt?

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Fertigmontage einer vollständig ausgestatteten Installationswand mit Trink- und Abwassersystemen, UP-Spülkasten und weiteren Montageelementen von Geberit. Foto: Geberit


 

Geberit begrenzt die industrielle Vorfertigung seines Installationssystems GIS aktuell auf eine Größenordnung von mindestens sechs Systemen. Das heißt: Im Mehrfamilienhaus oder im Hotelbau wird ab sechs gleichen Sanitäreinheiten ein Bauvorhaben mit dem Einsatz von GIS deutlich kosteneffizienter. Die Montage einer kompletten Sanitärinstallation kann dadurch in kürzerer Zeit vorgenommen werden, die Fehleranfälligkeit in der Montage reduziert sich wesentlich. Aufgrund der hohen Planungssicherheit lassen sich Kosten und Liefertermine zuverlässiger berechnen.

Innovationen im Handwerk

Das Installationshandwerk hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Verbindungen werden heute gesteckt und nicht mehr hartverlötet. Die gesamte Baubranche versucht die handwerklichen Tätigkeiten durch den Einsatz neuer Techniken zu vereinfachen. Auch wenn die technischen Anforderungen an Gebäude zunehmend steigen, werden die auszuführenden handwerklichen Arbeiten weiter vereinfacht.

Im Hotelbau oder im Mehrfamilienhaus kann das industrielle Vorfertigungssystem seine Vorteile ideal ausspielen. Der Installateur hat die Möglichkeit schneller, effizienter und zuverlässiger zu arbeiten. Er braucht weniger Vorbereitung und vor Ort weniger Materialien. Laut Geberit ist der Handwerker mit seiner Bauaufgabe etwa 23 Prozent schneller fertig. Der Installationsaufwand wird reduziert, so dass das Bauprojekt früher verkauft und bezogen werden kann. Hotels können entsprechend zügiger in die Vermietung und in die Buchung gehen.

Dabei kollidiert die industrielle Vorfertigung nicht mit dem Wunsch des Bauherrn und der Intention des Architekten nach einem unverwechselbaren und einmaligen Gebäude. Für den Architekten besteht kein Zwang sich an installationstechnisch motivierten Vorgaben orientieren zu müssen. Aktuell bleibt es jedoch wichtig, dass Sanitärgrundrisse relativ identisch gestaltet werden, wenn man den Vorteil der industriellen Vorfertigung nutzen will. Wenn trotz gleicher Planung jedes Bad individualisiert werden soll und die Sanitärinstallationen variieren, kommt auch die industrielle Vorfertigung an ihre Grenzen.

Zukunftsvision: Industrielle Vorfertigung für Einzelbäder

In Zukunft wird es möglich sein, dass eine Installationswand mit Standardinstallationsteilen so modifiziert wird, dass auch individuelle sanitäre Ausstattungen, also Einzelbäder, industriell vorgefertigt werden können.
Für den Planer hat sich in den letzten Jahren viel geändert. In der Vergangenheit wählte der Architekt ein Produkt aus einem Katalog aus und Hersteller wie Geberit halfen bei der Planung. Das ist heute nicht mehr so. Für die Architektenberater bei Geberit ist die komplette Bauaufgabe – nicht mehr das einzelne Produkt – der Schlüssel zu einer erfolgreichen Beratung.

Funktion und Design

Tamir Fiebach erklärt: „Wir müssen aus der Geberit Perspektive zwei Dinge kombinieren: Design und Funktion. Wir legen später benötigte Anschlüsse bereits in unsere Installationsblöcke ein. Das können zum Beispiel Leerrohre für eine spätere Elektroinstallation sein. Bei einem Dusch-WC aus der AquaClean Serie, das elektrisch angeschlossen werden muss, ist nach Montage keine Anschlussleitung zu sehen. Die Technik ist bereits vollständig im Korpus integriert. Man hat eine leicht zu reinigende Oberfläche und spricht auch im Design eine klare Sprache.“

Laut Tamir Fiebach ist die WC-Lösung Geberit ONE ein solches Beispiel, hier wurde Design bereits mit technischen Aspekten verbunden. Das neue Badkonzept Geberit ONE präsentiert sich mit hoher Funktionalität, reduzierter Gestaltung und einem intelligenten Raumkonzept. Möglich wird dies durch die Zusammenführung von funktionalem Design vor der Wand und innovativer Technik dahinter.

Das smarte Bad

Unsere Gebäude werden immer smarter, Digitalisierung und Vernetzung bestimmen zunehmend unseren Alltag. Das Bad war bisher von dieser Entwicklung weitgehend ausgenommen. Aber die Ansprüche der Nutzer ändern sich stetig. Es stellt sich die Frage, ob Badmöbel und Installationstechniken in Zukunft eine digitale Verbindung eingehen? Werden Badmöbel in Zukunft ausschließlich der Aufbewahrung dienen oder auch Platz für technische Einbauten und smarte Geräte vorhalten?

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Alle Einstellungen der Geberit Hygienespülung lassen sich schnell und einfach über eine Smartphone-App, die Geberit SetApp, vornehmen. Foto: Geberit


Auch im Bad- und Wellnessbereich wird die digitale Zukunft eingeläutet. Laut Geberit ist eine spürbare Aufbruchsstimmung feststellbar, im smarten Markt dabei zu sein. Die Grenzen werden allein durch die Wünsche der Endverbraucher bestimmt. Vielleicht werden in einigen Jahren die morgendlichen Hygienepraktiken Grundlage für eine Gesundheitsbewertung sein, die als ganz normal angesehen wird. Auch heute schon messen smarte Uhren ganz nebenbei den Puls und geben bedenkliche Daten per App an den Träger weiter.

Die Ansteuerung von Sanitäranlagen, die auch bei Geberit mit dem Internet oder per Wifi verbunden sind, ist bereits normal. Damit lassen sich persönliche Einstellungen tätigen oder beispielsweise Stagnationszeiten im Trinkwassersystem bei längerer Abwesenheit oder längeren Nichtnutzung eines Hotelzimmers verhindern. Generell wird das Bad immer smarter, dieser Lebensbereich grenzt sich beim Einsatz smarter Geräte nicht aus.

Hygiene-Komfort bieten die drei Dusch-WCs AquaClean Tuma, Sela und Mera von Geberit. Foto: Geberit
Hygiene-Komfort bieten die drei Dusch-WCs AquaClean Tuma, Sela und Mera von Geberit. Foto: Geberit


Beispiele smarter Technik im Bad

Die Ansprüche der Kunden und Nutzer wandeln sich. Ein Licht an der WC-Keramik ist so ohne weiteres nicht verständlich, aber als Nachtlicht, das bei Annäherung leuchtet und den Weg weist, ohne dass man das Hauptlicht einschalten muss, wird es heute wie selbstverständlich genutzt und akzeptiert. Auch ein dezentes, automatisches LED-Licht mit Näherungsschalter unter der Betätigungsplatte ist eine optische Handreichung, die Nutzer vielleicht nicht mehr missen wollen. Das ist smarte Technologie die funktioniert und bereits verfügbar ist.

Ein weiteres Beispiel für smarte Technik ist das Geberit DuoFresh Modul, eine Geruchsabsaugung für den Einbau in Unterputz-Spülkästen. Unangenehme Gerüche werden direkt aus der WC-Keramik abgesaugt, mit einem hochwertigen Keramikwabenfilter gereinigt und als Frischluft wieder dem Raum zurückgeführt. Das Modul lässt sich mit zahlreichen Betätigungsplatten der Reihe Geberit Sigma kombinieren, sodass für die Gestaltung eine große Designauswahl zur Verfügung steht. Die Technik sorgt im Hintergrund für ein angenehmes Raumklima. Dafür werden elektrische Anschlüsse benötigt und Geberit sorgt mit seinem Installationssystem dafür, dass diese Anschlüsse vorhanden oder mindestens vorbereitet sind.

Smarte Technik wird in den nächsten Jahren von den Nutzern immer stärker favorisiert. Der Dreiklang aus Design, Technik und Mehrwert im Bad wird in Zukunft wichtiger werden. Auch die Ergonomie spielt eine Rolle: Ein Beispiel: Das klassische Bidet ist eine Installationskomponente die zunehmend weniger installiert wird und aus Sicht der Nutzer Platz wegnimmt. Mittlerweile gilt das Bidet als weniger komfortabel, denn für die persönliche Reinigung ist eine Bewegung vom WC zum Bidet notwendig. Das Dusch-WC hingegen verbindet beide Funktionalitäten und bedeutet schlicht weniger Installationen. Im Komfort ist der Unterschied bedeutend, mit der integrierten Wasserreinigung entsteht ein besseres Gefühl. Man fühlt sich wie frisch geduscht, ohne den Körper händisch frisch machen zu müssen.

Die WC-Betätigungsplatte gehört zu den meistgenutzten Objekten im Bad. Sie stellt die Verbindung zwischen Badnutzer und Spültechnik dar und fällt bei jedem Besuch ins Auge.  Foto: Geberit
Die WC-Betätigungsplatte gehört zu den meistgenutzten Objekten im Bad. Sie stellt die Verbindung zwischen Badnutzer und Spültechnik dar und fällt bei jedem Besuch ins Auge. Foto: Geberit


Die Aufwertung des Bades als Wellnessbereich

Das Bad wird nicht mehr als rein funktionaler Raum angesehen, sondern wird auch als Wellness- und Wohlfühlbereich angesehen. Dabei darf nicht vergessen werden: Badezimmereinrichtungen sind langfristige Entscheidungen. Das Bad muss mindestens 15 - 20 Jahre in der ursprünglich geplanten Form funktionieren. Man muss also sehr viel Sorgfalt bei der Planung einbringen. Auch die Nutzerwünsche sollten sich an dieser langen Einsatzzeit orientieren. Architekten sollten in diesem Bereich sehr intensiv beraten. Das Bad muss zum Beispiel alters- oder krankheitsbedingte Bewegungseinschränkungen auffangen können, ohne dass die komplette Installation ausgetauscht werden muss. Das bereits erwähnte Geberit ONE WC kann nicht nur während der Installation, sondern auch Jahre danach in der Höhe verstellt werden, ohne dass die Wand geöffnet werden muss. Ein Thema bei dem sich Architekten, Planer, Installateur und Nutzer darauf einstellen können, dass Installationen und Möbel weitaus flexibler und dynamischer nutzbar sein müssen. Viele Bauherren wissen heute nicht, dass sie diese Flexibilität einmal brauchen werden.

Architektenberatung

Die Wünsche der Bauherren und Investoren decken ein sehr weites Feld ab. Architekten müssen diese Vorgaben bei der Planung berücksichtigen. Geberit hält eine eigene Internetseite für den Architekten bereit, die alle planerischen Bedürfnisse abdeckt. Zusätzlich bietet das Unternehmen auch einen Online-3D Planer und weiterbildende Webinare an.

www.geberit.de/service/architektenservice


Mit der KS* App stellt der Markenverbund alle Informationen rund um die funktionsgetrennte KS* Bauweise in komprimierter Form zur Verfügung. Foto: KS-ORIGINAL

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Photovoltaik im Überkopfeinsatz. Quelle: Stadtwerke Wolfenbüttel

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Eine bessere Ausleuchtung der Warenlager mit zugleich weniger Energieaufwand für Beleuchtung und Klimatisierung: Dies bildete den Ausgangspunkt für die Sanierung der Leuchten bei Alliance Healthcare am Standort Osnabrück. Foto: Emslicht

Beleuchtung

Das neue Eigenheim des Architekten besteht aus drei ineinander geschobenen Kuben: zwei kleine Kuben für Garage und Büro und ein großer mittiger, zweigeschossiger Kubus mit Satteldach, der sich über die beiden anderen schiebt. Foto: Daniel Vieser. Architekturfotografie

Hochbau

Die Revitalisierung der bedeutendsten und ältesten Stadt an der Südwestküste Zyperns beinhaltete ein neues Beleuchtungskonzept. In der Bietergemeinschaft überzeugten LDPi und iGuzzini. Foto: Maria Efthymiou - Creative Photo Room

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Den Bürotrakt trennt eine in warmem hellem Holz gehaltene Rezeption dezent von dem halböffentlichen Showroom, der eine Kombination aus Ausstellungs- und Eventfläche, Co-Working-Bereich und Espresso-Lounge darstellt. Bild: Lukas Palik

Beleuchtung

Kusch+Co stattet als Industriepartner im Rahmen des KARMIN Forschungsprojekts ein Muster-Patientenzimmer mit aus, das erstmals auf dem World-Health Summit Ende Oktober vorgestellt wurde. Neben der hygienischen Qualität trug auch die Gestaltung dazu bei, dass der Stuhl Arn (Design by Scaffidi & Johansen) als Masterprodukt dient. Foto: Tom Bauer / IIKE TU Braunschweig

Einrichtung

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