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Fr, Jun

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Restaurant Akeno – Zwischen Licht und Schatten

 

Der angesagte Stuttgarter Westen ist um ein neues Gastronomie-Konzept reicher. Bereits das leuchtende Logo „Akeno“ lädt Locals und Gäste ein, in das asiatische Restaurant für Sushi und Grillspeisen einzutreten. Von der Namensgebung bis zum Interior Design entwickelte DIA – Dittel Architekten ein Branding und Designkonzept, das sich bedeutender Symbole der japanischen Ästhetik bedient und in neue Zusammenhänge mit starker Raumwirkung bringt. Die Eröffnung fand im November 2018 statt.

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Licht und Schatten – ewige Dualität oder perfekte Ergänzung? Das faszinierende Wechselspiel hat sich in dem japanischen Essay „Lob des Schattens“ bereits als Entwurf einer japanischen Ästhetik etabliert. Schon der Name Akeno mit der Bedeutung „hell leuchtend“ verweist auf diese Thematik, die sich durch das gesamte Raumkonzept zieht. Das 100 Quadratmeter große Restaurant wurde in zwei Zonen – hell und dunkel – unterteilt. Im vorderen Bereich wirken die beigefarbene Wandfarbe und helle Eichenholzmöbel prägend, im hinteren Bereich sind es Petrol und dunkel gebeizte Möbel. Je nach Bedürfnis können die Gäste in freundlicher, ungezwungener oder privaterer Atmosphäre speisen, während die Zu- oder Abschaltung einzelner Lichtkanäle die Raumstimmung unterstützt. Ein Torbogen verbindet beide Zonen miteinander. Schon bei Eintritt in das Restaurant lässt diese Öffnung den Blick in den hinteren Raum zu, macht neugierig und verdeutlicht den Hell-Dunkel-Kontrast.

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Der Koi Karpfen ist in der japanischen Kunst und Popkultur stark verbreitet – er symbolisiert Werte wie Stärke, Ausdauer aber auch Glück und Erfolg. Im Akeno wurde das Motiv des Koi in der Tapetengestaltung aufgegriffen und schafft in beiden Räumen einen Fokus für den Betrachter. Im vorderen Bereich bringt das Koi-Motiv eine weitere Akzentfarbe in den Raum: Leuchtendes Orange. In der hinteren Zone hebt sich das grafische Schuppenmuster dezent von der vollflächigen Wandfarbe ab.

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Die traditionelle japanische Steckbauweise diente als Inspirationsquelle für ein wiederkehrendes dekoratives Element: Die Konstruktion mit der Anmutung eines Holzknotens findet sich im Windfang, Bar-Regal, in der Deckeninstallation entlang des Banketts sowie im Kojen-Element der hinteren Zone wieder. Integrierte LED-Schienen und Pendelleuchten setzen diese Knotenform in Szene: Auch hier zeigt das Wechselspiel zwischen Licht und Schatten seine Wirkung.

DITTEL ARCHITEKTEN GMBH, www.di-a.de

Fotograf: Martin Baitinger für DITTEL ARCHITEKTEN GMBH

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Fotograf: David Schreyer

Projekte (d)

Erkennungsmerkmal gelber Deckel: Die neue, prämierte Kiesfang-Generation von Sita. Überraschend funktionelles Design für eine optimierte Ablaufleistung und eine schwerelose Wartung.

Gebäudetechnik

Tamara Goehringer, Leuchtturm: Llorando se fue or Hunting High or Low. Bildquelle: 2023, Tamara Goehringer / Kunstverein Friedrichshafen. Fotograf: Dominik Dresel

Termine

Im Falle des Quartiers „Buchholzer Grün“ in Hannover wurden von insgesamt 70.000 m2 gerade einmal 32.000 m2 bebaut – der Großteil der Gebäude in KS-Bauweise. Die daraus resultierende Lebensdauer der Gebäude von weit über 100 Jahren macht das Quartier nicht nur aus stadtplanerische, sondern auch aus konstruktiv-nachhaltiger Sicht zukunftsfähig. Olaf Mahlstedt / KS-Original

Premium-Advertorial

Die funktionsgetrennte KS-Bauweise am Beispiel eines einschaligen Mauerwerks mit einem WDVS. Die grauen KS-Wärmedämmsteine am Wandfußpunkt sorgen für die dauerhafte Minimierung von Wärmebrücken. Bild: Thomas Popinger | KS-ORIGINAL

Fachartikel

Park Associati und Deltalight haben eine aufsehenerregende Leuchte entwickelt, die jedem Architekturprojekt bei all ihrer Einfachheit Dynamik verleiht. Nebbia vereint intuitives Design und Lichttechnologie in Spitzenqualität. Bildquelle: Delta Light

Beleuchtung

Aufgebrochen und zusammengefügt: Die Wand- und Deckenscheiben des „Floating Wall House“ erzeugen spannungsvolle Beziehungen und schaffen ungewohnte Blickrichtungen. Bildquelle: Sto SE & Co. KGaA

Fassade

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