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Fr, Okt

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Einzigartiger Feuchtetransport: Hygrobrid-Technologie

Majrex ist robust, flexibel und formstabil. Dadurch lässt sich diese Dampfbremse schnell, einfach und faltenfrei verlegen. Die aufgedruckte Schneide-, Verlege und Verklebehilfe vereinfacht zusätzlich die Montage. Wie alle Siga-Bahnen weist auch Majrex einen überstehenden Rollenkern auf, wodurch die Dampfbremse bis zum letzten Meter geschützt bleibt. Foto: Siga

Hochbau

 

Die robuste und formstabile Dampfbremse Siga Majrex ist schnell und problemlos verlegt. Neu und einzigartig ist ihre Hygrobrid-Technologie, die es ihr erlaubt, den Feuchtetransport in wärmegedämmte Bauteile zu begrenzen und gleichzeitig deren Austrocknung maximiert. Das Ergebnis ist eine trockene und schimmelfreie Konstruktion über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes. Die Ursprünge der Technologie finden sich in der Natur. Siga hat sich von Kakteen oder Tillandsien inspirieren lassen, die in der Wüste unter extremen klimatischen Bedingungen wie Hitze und Trockenheit überleben. Durch ihre besondere Hülle lassen sie Feuchtigkeit in sich eindringen, aber nicht mehr austreten. Diesen Feuchtetransport in eine Richtung implementierte Siga nach Jahren der Forschung und Entwicklung in die Hygrobrid-Technologie der neuen Dampfbremse Siga Majrex.

Speziell komplett ausgedämmte Holzbaukonstruktionen ohne Hinterlüftung gelten als bauphysikalisch kritisch. Eingedrungene Feuchtigkeit darf nicht langfristig im Querschnitt verbleiben und in den Bauteilquerschnitt gelangen. Besonders in der Bauphase kann hohe Feuchtigkeit durch das Einbringen von Estrich und Putz sowie eingeschlossene Baufeuchte schnell zu Problemen führen. Insbesondere die nachträgliche Wärmedämmung von Dächern (Steil- sowie Flachdach) im Altbau erfordert deshalb eine genaue Betrachtung der Feuchtesicherheit. Mit der Hygrobrid-Technologie wird die Auffeuchtung der Konstruktion gegenüber herkömmlichen feuchtevariablen Dampfbremsen einerseits deutlich vermindert. Andererseits kann Feuchtigkeit, die sich in der Konstruktion befindet, zur selben Zeit auch schneller wieder hinaus diffundieren.

„Wir sind von unserer Entwicklungskompetenz und Innovationskraft in der Branche überzeugt“, sagt Stefan Schaab. Daher entschloss sich der Hersteller aus dem schweizerischen Ruswil für den Weg vor das Europäische Patentamt, um seine neue Technologie zu schützen. Nach Erteilung des Patents im Jahr 2016 hatte es seitens Mit-Wettbewerber Einsprüche gegeben. Diese wurden nun vom Europäischen Patentamt als haltlos abgewiesen. Zuvor hatten Versuche an Flachdachaufbauten unter baurelevanten klimatischen Bedingungen durch das Institut für Bauklimatik in Dresden bewiesen, dass die einzigartige Hygrobrid-Technologie funktioniert und bestätigt, dass Siga Majrex dank ihr eine sehr hohe Sicherheit bietet.

Das Europäische Patentamt stellte laut Unternehmensangaben fest, dass die Hygrobrid-Technologie von Siga, die in Produktinnovationen wie der Dampfbremse Siga Majrex zum Einsatz kommt, völlig neu ist. Damit wies das Gericht sämtliche Einsprüche gegen diese neue Erfindung des Herstellers zurück und entschied zugunsten von Siga in einem wichtigen Patent- und Schutzrechtsverfahren, EP2759403. „Dieses Urteil verteidigt das geistige Eigentum und ermöglicht Siga, unseren Kunden überlegene Produkte wie Majrex anzubieten“, sagt Stefan Schaab, Chief Product Officer der Siga Cover AG.

Siga, www.siga.ch


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