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Jan

Museumsbeleuchtung: Tages-/Kunstlichtplanung unter sehphysiologischen und konservatorischen Aspekten

Fachliteratur

 

Die von der Lichttechnischen Gesellschaft e.V. (LiTG) publizierte Schrift möchte verschiedenen Akteuren im Umfeld von Museen Basiswissen zu Licht und Beleuchtung im musealen Kontext vermitteln, um Diskussionen zwischen den Beteiligten des Planungsprozesses und des Betriebes von Ausstellungen fachlich zu untermauern und gegenseitiges Verständnis zu fördern.

Im ersten Kapitel werden Grundlagen über Licht und Strahlung dargelegt. Das Deuten spektraler Strahlungsverteilungen zur Beurteilung von Lichtquelleneigenschaften im Kontext der Museumsbeleuchtung wird vermittelt. Anwendungsbezogenes Hintergrundwissen zu Lichtfarbe und Farbwiedergabe hilft den Planenden in der Diskussion über einsetzbare Lichtquellen.

lichttechnische gesellschaft

Das zweite Kapitel setzt sich mit sehphysiologischen, für die Wahrnehmung von Ausstellungsräumen und Exponaten bedeutsamen Themen wie der Adaptation und der Detailerkennung auf Exponaten auseinander.

Es folgt ein planungsrelevantes Kapitel, in dem die Herstellung der beabsichtigten Lichtstimmung und Raumatmosphäre am Anfang der Betrachtungen steht. Die verschiedenen im Museum einsetzbaren Leuchtentypen werden vorgestellt und es werden Zusammenhänge zwischen Lichtsteuerung, Sicherheitsbeleuchtung, Betrieb und Wartung aufgezeigt.

Das vierte Kapitel erläutert die gestalterischen und technischen Möglichkeiten und Herausforderungen seitens der Nutzung von Tageslicht in Museen. Die Herausforderungen der Tageslichtnutzung liegen in erster Linie in der hohen Intensität insbesondere des direkten Sonnenlichts und weiterhin in der sich ständig verändernden Sonnenposition und Wechselhaftigkeit des Himmels. Für deren Kontrolle ergibt sich ein erheblicher Aufwand.

Im letzten Kapitel werden konservatorische Aspekte behandelt. Neben einer für den Besucher ausgewogenen Lichtstimmung mit angemessenen Kontrasten und Beleuchtungsstärken ist die Vermeidung von Schädigungsprozessen an den Exponaten zu gewährleisten. Die Folgen einer Exposition mit optischer Strahlung – wie Farbveränderungen und Änderungen der Oberflächenstruktur von Exponaten – werden beschrieben. Die Herleitung des Schädigungspotentials aus den Wirkfunktionen einer photochemischen Schädigung wird hinsichtlich verschiedener Exponatarten erläutert und das relative Schädigungspotential wird als praxisrelevante Vergleichsgröße zur Bewertung und zum Vergleich verschiedener Strahlungs- bzw. Lichtquellen eingeführt. Empfehlungen hinsichtlich der Grenzwerte der jährlichen Strahlungsdosis für unterschiedlich empfindliche Exponate geben eine Hilfestellung für die Planung. Abschließend werden unterschiedliche Schutzmaßnahmen diskutiert.

Dr.-Ing. Thomas Müller, Dr.-Ing. Karsten Ehling, Dr.-Ing. Heiko Herzberg
ISBN 978-3-927787-68-1 1. Auflage Juni 2021,
64 Seiten, 12 Tabellen, 39 Abbildungen.
30 € inkl. MWSt zuzügl. Versand.
Für LiTG-Mitglieder zum kostenlosen Download


Das einzige Isolierglas, das es schusshemmend und gebogen gibt, ist sedak isosecure. Bild: sedak

Fassade

SWISS KRONO OSB/3 sensitiv EN300 für besonders sensible Bereiche wie Kitas oder Schulen. Bildnachweis: SWISS KRONO | Foto: Jan Meier

Hochbau

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Die Hybrid-Leuchte Zoover von Delta Light, die auch für gute Raumakustik sorgt, erscheint aus verändertem Blickwinkel in einem anderen Licht. Je niedriger die Augenhöhe, umso mehr wird die diffuse Lichtscheibe zunächst als Sichel und schließlich in ihrer ganzen Form wahrgenommen. Bildquelle: Delta Light

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Außenraum

Ilot Queyries verbindet selbstbewusste Präsenz mit facettenreicher Formensprache. Der Wohnkomplex bettet sich als neuer Orientierungspunkt in die Umgebung ein und interpretiert die Bautraditionen von Bordeaux auf zeitgenössische Art. Quelle: agrob-buchtal.de / Ossip Architectuurfotogr. Rotterdam

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Das PUMA Headquarter in Herzogenaurach, die Heimat von PUMA

Innenausbau

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